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Zweiter Tag - 13.7.2009 - Mietwagen - Þingvellir - Gullfoss - Geysir-Gebiet

Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns auf die Suche nach einem Bankomat, um uns mit ein wenig Bargeld einzudecken.
Um uns die Suche zu erleichtern aktivieren wir unser GPS und machen uns auf den Weg zum am nähesten gelegenen Automaten. Dort angekommen erwartet uns eine Überraschung. Der Geldautomat ist zwar noch da, jedoch dürfte die Bank der er gehört hatte der Wirtschaftskrise zum Opfer gefallen sein und der Automat ist abgedreht.
Also schnell den Nächsten gesucht, welcher nur wenige Schritte entfernt ist.
Dieser ist zwar aktiv, aber leer...Also folgt ein neuer Anlauf. Dieser ist dann auch endlich erfolgreich und wir machen uns auf den Weg zurück zum Gästehaus.

Zurück in unserem Zimmer wird noch schnell das GPS mit den Strecken für den heutigen Tag gefüttert und die restlichen Sachen in die Koffer verstaut. Dann geben wir den Schlüssel ab und warten auf den Fahrtendienst, der uns zu unserem Autovermieter bringen soll.
Nach ein paar Minuten kommt auch schon ein Kleinbus und bringt und schnell und sicher zu den am Stadtrand gelegenen Autovermieter.

Nach etwa einer halben Stunde sind wir an der Reihe und ein paar Minuten später haben wir auch schon den Schlüssel für unser Auto. Schnell ist das Gepäck verstaut und ein kurzer Kontrollgang rund um das Auto durchgeführt.
Und dann kann es auch schon los gehen!

Unser erstes Ziel ist Þingvellir. Hier haben die ersten Siedler Islands nach der Landnahmezeit einmal jährlich ihre Versammlungen abgehalten. Hier wurden Gesetze erlassen und Gericht gehalten und auch alle anderen wichtigen Entscheidungen getroffen.
Die Sonne lacht von einem strahlend blauen Himmel und es ist so warm, dass wir sogar unsere Jacken und Pullis ausziehen. Wir spazieren vorbei an der großen Verwerfungslinie der eurasischen und amerkianischen Kontinentalplatten in Richtung Oxafoss und anschließend weiter zu einem netten Aussichtspunkt.
Am Weg zurück kommen wir wieder an der Spalte vorbei. Hier ist sie aber von kristallklarem Grundwasser gefüllt und die eindrucksvollen Felsformationen unter Wasser sind von der Sonne hell erleuchtet.

Zurück beim Auto machen wir uns auf den Weg zum Gullfoss, einem der größten und beeindruckendsten Wasserfälle Islands.
Auch hier ist uns die Sonne wieder wohl gesinnt und zauberte einen deutlich sichtbaren Regenbogen über den Wasserfall.
Die Wassermassen stürzen tosend in die Tiefe und steigen an der gegenüberliegenden Wand durch ihre eigene Wucht wieder hoch und werden als feiner Nebel vom Wind weiter getragen.
Dadurch werden auch die Linsen unserer Kameras ständig nass und nach jedem zweiten Foto müssen sie gereinigt werden...
Wir spazieren zum Aussichtspunkt direkt am Wasserfall und anschließend noch hoch auf den Aussichtspunkt oberhalb des Wasserfalls.

Anschließend geht es weiter in das erste große geothermisch aktive Gebiet. Dem Geysir-Feld mit dem regelmäßig ausbrechenden Strokkur, dem einmal täglich ausbrechend großen Geysir, der von Bakterien hellblau leuchtenden heißen Quelle "Blesi" und vielen weiteren kleinen heißen Quellen.
Wir machen einen kleinen Spaziergang durch das Gelände ehe wir uns im Schnellimbiss auf der anderen Straßenseite eine Kleinigkeit zu essen holen.
Es ist mittlerweile 17Uhr und die Sonne lacht noch immer vom wolkenlosen Himmel und so setzen wir uns auf die Terrasse von wo wir einen schönen Blick auf die heißen Quellen haben.

Danach geht es weiter zu unserem heutigen Quartier "Efsti Dalur". Ein großer Bauernhof mit neu errichteten kleinen Blockhäusern für die Gäste.
In diesem Gemütlichen Ambiente fühlen wir uns sofort wie zu Hause und gönnen uns erst einmal eine heiße Dusche - mit dem heißen Wasser aus der hofeigenen heißen Quelle.
Anschließend wird noch das GPS für den nächsten Tag fit gemacht und die ergatterten Fotos auf das kleine Notebook überspielt.
Nach einem ausgedehnten entspannenden Bad im "Hot-Pot" - welcher ebenfalls aus der heißen Quelle gespeist wird - kehren wir wieder in unsere Hütte zurück, machen uns eine schöne Tasse Tee und lassen mit den heute ergatterten Fotos den Tag Revue passieren.


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