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Tag 9 - 27.5.2011 - Primošten - Trogir - Salona - Cetina-Schlucht - Omiš

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen und machen uns wieder mit dem Wohnwagen auf den Weg.
Wir folgen der Küstenstraße in Richtung Süden und genießen wieder einmal den Ausblick auf das Meer und die vorgelagerten Inseln. Nach gut einer Stunde halten wir auf einem Parkplatz direkt an der Küstenstraße für den ersten Fotostopp mit Blick auf die Insel Krapanj die vor der kleinen Ortschaft Brodarica liegt.

Nach dem Fotostopp fahren wir weiter in Richtung Süden. Hier macht die Küstenstraße einmal mehr ihrem Namen volle Ehre. Streckenweise verläuft sie direkt am Wasser. Und auch hier ist die Straße weiterhin sehr gut ausgebaut, sodass wir auch mit dem Wohnwagen ohne Probleme ganz entspannt fahren können.

Kurz nach 11Uhr erreichen wir schließlich Primošten. Ein kurzes Stück südlich der Stadt bleiben wir stehen. Die Straße liegt hier ein gutes Stück über dem Meeresspiegel und so eröffnet sich uns ein eindrucksvoller Blick auf die kleine Halbinsel mit der Kirche Sveti Juraj auf ihrem höchsten Punkt. Und das ist natürlich ein wunderbares Motiv für unsere Fotokammeras.
Eigentlich wollten wir ursprünglich auch die Halbinsel zu Fuß erkunden. Da wir aber noch eine ziemlich lange Strecke vor uns haben entscheiden wir uns nun aber doch anders und fahren weiter in Richtung Süden.
Schon bald verlässt die Straße für einige Zeit die Küste und verläuft ein Stück weiter landeinwärts und in zunehmend östlicher Richtung.

Nach knapp einer Stunde erreichen wir schließlich die Hafenstadt Trogir. Hier machen wir uns zunächst auf die Suche nach einem geeigneten Parkplatz. Wie in den meisten anderen kroatischen Städten herrscht auch in Trogir chronischer Platzmangel aufgrund der teils engen Gassen und der großen Anzahl an Autos. nachdem wir an den ersten Parkplätzen vorbei fahren müssen, weil wir mit dem Wohnwagen einfach keinen Platz hätten, finden wir dann doch noch einen schönen groß angelegten Parkplatz auf dem auch Autobusse und Wohnwagengespanne leicht Platz finden.

Von hier aus müssen wir zwar ein Stück gehen ehe wir die Altstadt erreichen, dafür bekommen wir dabei aber die Gelegenheit an ein paar Fotomotive zu kommen, die uns ansonsten entgangen wären.
Und nach kurzem Fußmarsch erreichen wir auch schon die Altstadt.
Zunächst schlendern wir ein wenig durch die engen Gassen und stärken uns noch in einem der zahlreichen Restaurants ehe wir die Kathedrale Sveti Lovre besichtigen und über eine enge, steinerne Wendeltreppe auf den Kirchturm klettern. Die Anstrengung wird mit einem beeindruckenden Blick über die Stadt und den Hafen von Trogir belohnt.
Nach dem Besuch der Kathedrale setzen wir unseren Spaziergang rund um die Altstadt fort. Am westlichen Ende der Alstadt erreichen wir schließlich die aus der Zeit der Venezier stammende Burg Kula Kammerlengo.
Zum Abschluss unserer Runde machen wir noch eine ausgiebige Pause im Park Fortin am nördlichen Ende. Für unseren Clemens bedeutet das wieder eine Gelegenheit sich auf eine "Erkundungsreise" in der schattigen Wiese zu begeben.

Dann ist es aber wieder an der Zeit ein Stück weiter zu fahren. Wir gehen also weider zurück zum Auto und machen uns auf den Weg in Richtung Split.
Schnell merken wir, dass wir uns der großen Hafenstadt nähern, als die Straße dann sogar schon mehrere Fahrstreifen in jede Richtung aufweist.
Wir sind auf der Suche nach der Ausgrabungsstätte des antiken Salona. Heute heißt die Stadt Solin. Zunächst finden wir noch einen Wegweiser, welcher uns von der Hauptstraße weg nach Solin führt. Doch dort suchen wir vergeblich nach dem Eingang zu den Ausgrabungen...
Also kehren wir - bereits am Ende der Stadt angekommen - wieder um. Doch auch am Rückweg finden wir den Eingang nicht. Also müssen wir das wohl oder übel auslassen.

Dafür sind wir aber kurz vor der Abzweigung nach Solin bei einem Baumarkt vorbei gekommen. Wir fahren noch schnell dorthin zurück, weil wir noch einen Gartenschlauch zum Auffüllen unseres Frischwassertanks im Wohnwagen benötigen. Ein solcher ist auch schnell gefunden und wir machen uns wieder auf den Weg Richtung Süden.

Split lassen wir heute noch aus. Das steht erst am Rückweg am Programm. Und so fahren wir weiter bis nach Omiš. Gleich am Anfang der Stadt liegt der Campingplatz Galeb, welchen wir zielsicher ansteuern.
Nach dem wir unseren Wohnwagen an einem schattigen Platz aufgestellt haben machen wir uns auf den Weg zur Cetina-Schlucht. Hier hat sich der Fluss Cetina tief in den Kalkstein gegraben und hat so eine einzigartige Landschaft geschaffen.
Zunächst fahren wir noch neben dem ruhig dahin fließenden Fluss doch schon kurze Zeit später führt uns die Straße in engen Serpentinen die steilen Hänge hoch. Und so finden wir uns nach wenigen Minuten hoch oben über dem Fluss wieder und lassen uns von dem grandiosen Ausblick verzaubern.
Schließlich finden wir sogar noch ein abgelegenes Weingut, das auch einen kleinen aber feinen Gastbetrieb aufrecht erhält.
Das können - und wollen - wir uns natürlich nicht entgehen lassen! Also nehmen wir das kurze Stück der engen Schotterstraße auf uns. Und wir werden nicht enttäuscht. Wir genießen ein außerordentlich gutes Abendessen in einer idyllischen Lage die märchenhafter kaum sein könnte.

Es ist schon spät geworden und so brechen wir wieder auf und machen uns auf den Weg zurück nach Omiš. Jedoch nicht ohne den einen oder anderen Fotostopp einzulegen.
Kurz vor 20Uhr erreichen wir schließlich wieder den Campingplatz und lassen den Tag langsam aber sicher ausklingen.

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