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Erster Tag - 5.2.2008 - Anreise

Pünktlich um 13.15h hob unser Flugzeug Richtung Türkei ab. Nach 2 ½ Stunden Flugzeit erwartete uns am Flughafen Istanbul schon unser Freund Baran, der uns die nächsten 5 Tage durch die Stadt führen wollte.

Direkt am Flughafen beginnt die Metro, die wir bis zur Endstation Aksaray nutzten. Dort überquerten wir eine stark befahrene Straße (es gibt eine Unterführung, jedoch nur mit Stufen, daher Koffer tragen!) und stiegen in die Straßenbahn, die in die Altstadt führt. Gleich vorweg, dies ist das einzige öffentliche Verkehrsmittel im Herzen der Stadt.

Unser kleines, gemütliches Hotel „Deniz Konak“ befindet sich im historischen Stadtviertel Sultanahmet. Glücklicherweise hatten wir nicht viel Gepäck dabei, denn von der Straßenbahnhaltestelle bis zum Hotel ist ein ganz schöner Fußmarsch zu bewältigen, der jedoch direkt an der Hagia Sophia und der Blauen Moschee vorbeiführt. Außerdem ist es ja das Schönste überhaupt, eine Stadt zu Fuß zu erkunden.

Nach dem Auspacken und kurzer Rast machten wir den ersten Bummel durch das historische Stadtviertel Sultanahmet, vorbei an der Hagia Sophia und der Blauen Moschee.
Sultanahmet thront majestätisch über dem Marmarameer und birgt auf wenigen Quadratkilometern die größten Sehenswürdigkeiten der Stadt, alleine im berühmten Topkapi Palast kann man einen ganzen Tag verbringen.

Unser Abendessen genossen wir in einer gemütlichen Lokanta mit Blick auf die beleuchteten Silhouetten der beiden Gotteshäuser.
Anschließend spazierten wir in den Ortsteil Eminönü, vorbei am Bahnhof Sirkeci, der einst die Endstation des legendären Orient-Express war.
Hier beginnt auch das Goldene Horn, ein ca 10 km langer und 400 Meter breiter Meeresarm, der die europäische Seite der Stadt durchkreuzt. Während der byzantinischen Zeit war hier der größte Hafen der Stadt, gut gesichert mit hohem Mauerwerk und versperrt mit einer dicken Kette, die bei Gefahr quer über die Bucht gespannt wurde.
Bezüglich des Namens herrscht die Legende, dass die Byzantiner kurz vor der Besetzung durch die Osmanen ihre Reichtümer in den Meeresarm warfen und das Wasser fortan golden schimmerte.
Heute sieht man allerdings nichts mehr davon!

In einem Kaffeehaus direkt am Hafen ließen wir schließlich den Tag ausklingen.


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