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Kremstal
13.04.2009
 
Weglänge:
9,6km
Höhendifferenz:
223m
Wetter:
Sonnig, ca. 20 °C
Dauer:
4,5 Stunden
Anfahrt:
A1 bis St. Pölten, S33 und B33 bis Mautern, dort über die Donau. B3 bis Weißenkirchen und dort über Weinzierl zum Parkplatz bei der Burg Hartenstein
 
Beschreibung:
An diesem Ostermontag fahren wir ins Tal der Großen und Kleinen Krems im Waldviertel, um dort eine Wanderung zu machen, die wir uns schon seit Jahren vornehmen. Unsere Runde beginnen wir am Parkplatz der Burg Hartenstein, die sich in Privatbesitz befindet und leider nicht zugänglich ist. Wir folgen dem Forstweg hinunter zum Fluss und überqueren ihn auf einer Brücke, die einen schönen Blick auf die Burg bietet. Im Burgfelsen, einige Meter über dem Wasser befindet sich die Gudenushöhle, in der Archäologen Fundstücke aus der Altsteinzeit ausgegraben haben, die teilweise sogar aus der Zeit der Neandertaler stammen. Leider gibt es hier keine Brücke über die Kleine Krems, die ihren Namen Lügen spottet, und so setzen wir unseren Weg nach einem Blick auf die beiden Höhleneingänge wieder fort. Kurz danach weist uns auch schon ein Wegweiser auf die Abzweigung unseres Steiges hin und ein schon ziemlich verwitterter Zettel warnt vor einem Felssturz. Da der Zettel schon ziemlich alt aussieht, beschließen wir uns die "Lebensgefahr" einmal aus der Nähe zu betrachten und umzukehren, wenn es nicht mehr weitergehen sollte. Doch wie schon erwartet ist der Steig gut zu gehen und nur 2 kurze Stücke erinnern noch an einen Felssturz. Der Steig führt uns vorbei an der Eichmayr Höhle und schließlich nach ca. 150 Höhenmetern zur Teufelsrast - einem Felsplateau, das sich hoch über den Kremstälern erhebt.

Die Kremstäler bilden eine eigentümliche Landschaft. Da breiten sich ringsum sanfte Hügel mit Feldern und Wäldern aus und plötzlich fällt der Grund steil über Felswände hin ab, wo sich die Große und die Kleine Krems mehrere hundert Meter tief in den waldviertler Granit hineingegraben haben.

Und so gehen wir kurz nach der Teufelsrast über eine sanfte Hochebene, auf der sich Äcker ausbreiten und Bauernhöfe verstreut liegen. Doch kurz darauf zweigen wir wieder in Richtung Kremstal ab und so steigen wir über den Gillauser Bach hinunter in das tief eingeschnittene Tal der Großen Krems. Mächtige Felswände recken sich zu beiden Ufern nach oben und teilen das Sonnenlicht in einzelne Strahlen.

Wir erreichen den Zwickel, wo Kleine und Große Krems zusammenfließen. Da wir noch nicht müde sind, beschließen wir der Krems noch ein Stück zu folgen, was sich noch als abenteuerlich erweisen sollte. Denn plötzlich überquert die Krems den Weg, wir müssen also durch die Furt waten. Doch angesichts der bereits zurückgelegten Kilometer tut ein Fußbad gut und so geht es weiter flussabwärts. Als sich aber eine zweite Furt ankündigt und der abzweigende Weg hinauf auf das Plateau führt, drehen wir dann doch um und kehren - nochmals die Furt querend - zurück zum Zwickel, wo wir eine ausgiebige Jause genossen.

Derart gestärkt folgen wir der Kleinen Krems zurück zur Burg Hartenstein.

Bei der Heimfahrt machten wir noch einen Abstecher zum Augenbründel zwischen Albrechtsberg und Brauhaus wo wir das angeblich heilkräftige Wasser der sprudelnden Quelle kosteten.




 
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