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2. Tag - 20.11.2008 - Zwinger – Theaterplatz - Grünes Gewölbe – Gemäldegalerie Alte Meister – Hofkirche – Prager Straße

Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel fuhren wir mit dem Bus und der Straßenbahn ins kompakte Stadtzentrum und besuchten den Zwinger.
Das barocke Bauwerk wurde zwischen 1709 und 1732 im Auftrag von August dem Starken erbaut und im 2 Weltkrieg zerstört. Bereits 1945 begann der Wiederaufbau. Heute erstrahlt Dresdens Zwinger in neuem Glanz und beherbergt in seinen Pavillons mehrere Museen.
Bei einem Rundgang durch den Hof bewunderten wir zuerst das Kronentor mit seinem Dach aus vergoldetem Kupfer und der darauf angebrachten Krone, dann das Glockenspielpavillon mit 40 Meissner Porzellanglocken. Anschließend stiegen wir auf die Zwingerbalustrade und genossen schöne Blicke über die Anlage und die Innenstadt.
Besonders schön ist auch das Nymphenbad, ein kleiner Hof mit Brunnen und zahlreichen Skulpturen. Leider sind zu dieser Jahreszeit die Brunnenanlagen ausgeschaltet und man kann sich die tanzenden Wasserkaskaden nur vorstellen.

Schon vorab hatten wir uns übers Internet Karten für das historische Grüne Gewölbe für 10h besorgt. Da es mittlerweile schon beinahe soweit war, begaben wir uns über den großen Theaterplatz mit der prunkvollen Semperoper und der Hofkirche zum Residenzschloss.
Das Schloss war die einstige Residenz der sächsischen Kurfürsten und viele Generationen hinterließen hier ihre persönlichen Stilrichtungen. Auch dieses Gebäude wurde im 2. Weltkrieg zerstört, bis 2013 soll es komplett wiederaufgebaut sein.
Bereits heute sind schon große Teile fertig gestellt, unter anderem das historische und neue Grüne Gewölbe. Diese beiden übereinander liegenden Museen sind ein absolutes Muss! Sie beherbergen die älteste und reichste Schatzkammer Europas mit über 4000 Kunstwerken aus edelsten Materialien. Die Sammlung ist überwältigend, zu den Prunkstücken zählen wohl eine Miniatur eines orientalischen Hofstaates, zahlreiche feinste Elfenbein-, Edelstein-, und Korallenschnitzereien und ein mit 185 Gesichtern beschnitzter Kirschkern. Während im neuen Grünen Gewölbe die Kunstobjekte im Vordergrund stehen, besticht das historische Gewölbe zusätzlich durch die prachtvolle und verspielte Ausgestaltung der Räume.

Beinahe schon überfordert von den unzähligen Kostbarkeiten und der unglaublich künstlerischen Kreativität der damaligen Zeit gönnten wir uns eine kurze Verschnaufpause bevor wir die Hofkirche besuchten.
Sie ist mit dem Residenzschloss durch eine Brücke verbunden und befindet sich am Theaterplatz. Vollendet wurde der Bau 1755, besonders markant ist der filigran wirkende Turm mit seinen 85,5 Metern. Vor der Zerstörung im 2. Weltkrieg war das Innere prächtig barock ausgestattet, heute hat sich nur wenig davon erhalten.

Wieder im Freien erwischte uns der Regen und wir beeilten uns, in die Gemäldegalerie Alter Meister zu kommen.
Das Museum befindet sich im Zwinger und zeigt eine Auswahl an hochkarätigen Meisterwerken, wie beispielsweise die sixtinische Madonna von Raffael mit den beiden beinahe gelangweilt wirkenden Engelchen zu ihren Füßen. Diese haben in den letzten Jahren eigenständig Berühmtheit erlangt und sind millionenfach auf Postern und Postkarten zu finden.
Andere berühmte Glanzstücke sind die Schlafende Venus von Giorgiones oder das Schokoladenmädchen von Liotard. Die ganze Ausstellung umfasst rund 750 Gemälde der europäischen Malerei des 15. bis 18 Jhs.

Von soviel Kunst und Kultur hungrig geworden, legten wir anschließend eine Pause im italienischen Dörfchen ein. Dieses Restaurant liegt direkt an der Elbe und verdankt seinen Namen den italienischen Arbeitern, die seinerzeit an der Hofkirche bauten.

Ein paar Schritte zurück am Theaterplatz bestiegen wir die Straßenbahn und fuhren Richtung Prager Straße zum Einkaufen. Mit einigen Geldscheinen weniger und voll bepackt erreichten wir schließlich abends wieder unser Hotel.


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