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5. Tag - 23.11.2008 - Moritzburg – Meißen

Auch heute erwartete uns ein schneereicher Tag.
Nachdem wir das Auto von der Schneelast befreit hatten, ging es raus aus der Stadt Richtung Schloss Moritzburg.
Wuchtig erhebt sich das Schloss inmitten einer lieblichen Landschaft aus künstlichen Teichen und sanften Hügeln.
Zuerst machten wir einen langen Spaziergang durch die frisch verschneite Gegend um das Schloss. Unsere einsamen Fußstapfen wirkten beinahe unerwünscht in dem frischen und unberührten Weiß. Unser ca. 7 km langer Weg führte uns zum Schwanenteich, weiter an der Waldschänke und am Großteich vorbei, dann zum kleinen Fasanenschlösschen, welches um die Jahreszeit leider geschlossen hatte.
Außerdem ging es zu einem verspielten Leuchtturm, anschließend rund um ein Wildgehege und durch eine lichte Waldlandschaft retour zum Schlosspark. Von der Rückseite erreichten wir nun wieder die Schlossanlage, die inmitten eines Teiches gelegen ist.
Das Anwesen ist in der Renaissance als Jagdschloss entstanden und wurde unter August dem Starken barockisiert und großzügig erweitert.
Natürlich wollten wir uns keinesfalls eine Innenbesichtigung des Schlosses entgehen lassen. Einzigartig auf der Welt ist wohl das Federzimmer im Erdgeschoß, ein Schlafzimmer dessen kostbare Ausstattung aus mehr als 2 Mio Vogelfedern besteht! Diese wurden kunstvoll verwebt und zieren Bett, Baldachin und Wandteppiche.
Im ersten Stock ist unter anderem der Monströsensaal zu besichtigen, eine Sammlung von abnormen Hirschgeweihen. Auffallend sind auch die Ledertapeten, die im ganzen Schloss zu sehen sind. Leider darf man die Räumlichkeiten nicht fotografieren.
Nach der vielen frischen Luft und den schönen Eindrücken des Schlosses machten wir schließlich eine kleine Pause im Schlossrestaurant und ließen uns kulinarisch verwöhnen.

Frisch gestärkt fuhren wir weiter mit dem Auto nach Meißen. Die wohl bekannteste Porzellanstadt der Welt erwartete uns mit dichtem Schneegestöber.
Wir bummelten durch die verwinkelten Gässchen der mittelalterlich wirkenden Stadt. Im Zentrum befindet sich die Frauenkirche mit einem Porzellanglockenspiel. Hier am Marktplatz, neben schön restaurierten alten Häusern, wurde gerade ein Christkindlmarkt aufgebaut.
Auf dem Burgberg, hoch über der Stadt selbst, thronen der Dom und die Albrechtsburg.
Die Grundsteinlegung der Residenz fand 1470 statt. 1710 verlagerte August der Starke die neu gegründete Porzellanmanufaktur hierher, erst 1881 wurde das Schloss als Museum eingerichtet.
Heute sind die spätgotischen Innenräume mit herrlichen Kreuzrippengewölben ein absolutes Muss.
Neben der Albrechtsburg befindet sich der imposante Meißner Dom. Er ist ein Meisterwerk der gotischen Architektur, seine 87 Meter hohen Türme wurden erst 1908 fertig gestellt.
Da es nun schon dunkel wurde, begaben wir uns langsam zurück zum Auto und fuhren zurück nach Dresden.

Das letzte Abendessen genossen wir im Hotel, und zum Abschied stießen wir noch in der Hotelbar auf einen sehr gelungenen Kurzurlaub an.


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