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Lackierung Kühlergrill und Trittbleche

Nach langer Vorbereitungszeit (alten Lack entfernen, schleifen, kitten, usw.) habe ich nun mit der eigentlichen Lackierung der Teile begonnen.
Die Grunddierung wurde bereits fertig gestellt und demnächst folgen Deck- und Klarlack.


Vorbereitung zum Lackieren

Zunächst wurden die Bleche und der Kühlergrill auf "Maurerböcke" gestellt, um eine bessere Zugänglichkeit während der Lackierung zu erreichen.
Vorbereitung zur Lackierung Vorbereitung zur Lackierung Vorbereitung zur Lackierung

fertig grundierte Teile

Anschließend wurden die Teile in mehreren Schichten grundiert.
Dabei wurden zuerst die Kanten einmal dünn vorlackiert um der "Kantenflucht" entgegen zu wirken. Danach habe ich Schicht für Schicht satt lackiert und dazwischen immer gut ablüften lassen.
Dafür dass es die ersten Teile seit seeeehr langer Zeit waren, die ich lackiert habe bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Die neue Lackierpistole (Deltalya DL-300) hat sich hervorragend bewährt und die Lackiermaske ist ihr Geld definitiv wert! Ein sehr angenehmes und zügiges arbeiten war problemlos möglich.
fertig grundiert fertig grundiert fertig grundiert

fertig lackierte Trittbleche

Nachdem die Grundierung über Nacht ausreichend Zeit hatte um auszuhärten, wurden die Trittbleche nochmals kurz mit einem feinen Schleifpapier (Körnung 400) angeschliffen und anschließend mit einem 1-Schicht Decklack (kein Klarlack erforderlich) im Farbton "brillant-silber" lackiert.
Dabei wurden zuerst wieder die Kanten einmal mit einer dünnen Lackschicht vorlackiert ("Kantenflucht"!) und anschließend die Rückseite der Trittbleche in 2 Spritzgängen lackiert (wobei erst der 2. deckend lackiert wurde).
Nach mehreren Stunden Ablüftzeit unter direkter Sonneneinstrahlung (dadurch höhere Temperatur und dadurch schnelleres Aushärten des Lackes) wurden die Teile gewendet und die Vorderseite auf gleiche Weise lackiert.
Das Ergebnis stellt mich sehr zufrieden.
Da von der Lackierung der Rückseite noch mehr als ausreichend Lack über war, wurde noch schnell etwas "Kunststoff-Elastifizierer" beigemengt und auch das Schild mit dem Marken-Schriftzug lackiert, sodass nun nur noch die schwarze Lackschicht rund um die Schrift fehlt.
fertig lackiert fertig lackiert fertig lackiert

fertig lackierter Kühlergrill

Nachdem nun die Trittbleche fertig waren, machte ich mich daran den Kühlergrill zu lackieren.
Dass dies keine leichte Aufgabe werden würde war mir schon im Vorhinein bewusst. Die Luftdurchlässe mussten an den den Seitenflächen natürlich auch lackiert werden und das war schon eine große Herausforderung. Galt es doch soviel Lack aufzutragen, dass er auch sauber deckend war, aber nicht zu viel, damit es nicht zu Läufern kommt.

Nachdem die Ausrüstung vorbereitet war, wurde der spritzfertige schwarze Decklack (Black Magic mit Perleffekt) in einen Messbecher gefüllt und von dort weiter in die Lackierpistole.
Und dann schlug die Stunde der Wahrheit! Zuerst wurden die Außenkanten des Kühlergrills mit einer ersten Schicht überzogen und gleich danach bekamen die Seitenflächen der Luftdurchlässe die erste Schicht ab.
Bereits jetzt merkte ich, dass ich Mühe hatte den Lack in die Schlitze zu bringen. Also wurde der Strahl der Pistole etwas enger gestellt und so gelang es mir dann auch ganz gut den Decklack in 2 Schichten sauber aufzutragen. Ohne Läufer und trotzdem sauber deckend. Ich war zufrieden.

Nun sollte der Klarlack folgen. Dieser wurde entsprechend mit Härter und Verdünnung sowie etwas Elastifizierer angemischt und dann machte ich mich daran, den Decklack aufzutragen.
Das klappte - vermeintlich - auch ganz gut. Erst nachdem der Lack abgelüftet war erkannte ich es... Es war zu wenig Klarlack auf den Kühlergrill gekommen. Dadurch war die Oberfläche rauh und der Perleffekt des Decklackes war praktisch unsichtbar.
Groß war die Enttäuschung. Doch es war schon spät geworden und es kam auch etwas Wind auf. Daher entschloss ich mich, vorerst keine neue Schicht mehr aufzutragen, sondern dies auf ein paar Tage zu verschieben.

Die nächsten Tage war an Lackieren erst gar nicht zu denken!
Regen, starker Wind und jede Menge Schmutz und Staub in der Luft. Also musste der Kühlergrill noch etwas warten.
Als das Wetter dann passte, machte ich mich daran, eine weitere Schicht Klarlack aufzutragen. Diesmal klappte es auch mit der Lackmenge und die Lackoberfläche wurde schön glatt und klar durchsichtig. Leider habe ich mir 3 Lackläufer eingehandelt (an denen ich aber selbst schuld bin, da die Lackierfolge einfach nicht gut gewählt war). Einer der Läufer wird glücklicherweise vom Marken-Schriftzug verdeckt. Da die Läufer aber nicht groß auffallen, wird das wohl vorerst so bleiben... Vielleicht finde ich mal bei Gelegenheit die Muße dazu, das auszubessern...
fertig lackiert




 
sweat