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Fünfter Tag - 27.11.2009: Überfahrt nach Praslin – Cote d’Or

Früher war die Reise von La Digue auf die Nachbarinseln sehr beschwerlich, nach Mahe dauerte die Bootsfahrt gar eine ganze Woche lang.
Erst seit es Motorboote und Hubschrauber gibt, ist La Digue auch für Nicht-Abenteurer erreichbar.
Nach Praslin gelangt man in heutiger Zeit ganz einfach mit der mehrmals täglich verkehrenden Fähre „Cat Rose“, die nicht mehr als 30 Minuten zur Überfahrt benötigt.
Wir bestiegen das Boot um 9.30h und genossen an Deck den herrlichen Sonnenschein und den frischen Fahrtwind bei ca. 30Grad Lufttemperatur.
Auf den Seychellen herrscht das ganze Jahr über eine gleichmäßige, behagliche Wärme von 28-30 Grad Celsius und eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit von ca 80%. Das grüne Inselkleid bekommt immer wieder zwischendurch eine Regendusche ab. Vor allem nachts stürzen tropische Schauer auf die Erde, wirklicher Dauerregen ist jedoch selten.
Abends kühlt es nicht unter 20Grad ab, sodass man den Pullover getrost zu Hause lassen kann.
Am Fähranleger auf Praslin wurden wir bereits erwartet und zu unserer Unterkunft, dem Hotel Acajou am Strand Anse Volbert in der Bucht Cote d’Or gefahren.
Praslin ist die zweitgrößte Insel des Archipels, sie ist ca. 38km2 groß und wird von ca. 7000 Menschen bewohnt.
Auch dieses lang gestreckte Eiland ist eine wahre Augenweide mit seinen vielfältigen, tropischen Landschafen. Seinerzeit wurde es gerne von Seeräubern angesteuert, sodass sich zahlreiche Geschichten um versteckte Piratenschätze ranken.
In heutiger Zeit herrscht auf allen Inseln eine Gastfreundschaft, die auch Touristen erleben dürfen. Die Menschen sind freundlich und offen, sie sprechen neben Kreolisch auch Französisch und Englisch. Auch politisch ist das Archipel ein Garten Eden, denn es herrscht kaum Armut und Kriminalität in der stabilen Republik. Das Umweltbewusstsein ist ausgeprägt und es gibt weder giftige Tiere noch Wirbelstürme. Gemessen an der Landesfläche haben die Seychellen den größten Anteil an Naturschutzgebieten weltweit.
In unserem Hotel Acajou wurden wir mit einem erfrischenden Cocktail empfangen. Die sehr empfehlenswerte Anlage liegt im Osten der Insel, direkt am Strand, inmitten eines tropischen Gartens mit kleinem Pool.
An der Rezeption sagte man uns, dass wir unsere Süßigkeiten im Fleur de Lys vergessen hätten und sie uns mit dem nächsten Boot nachgesendet werden würden. Allerdings warteten wir vergebens - da hat sicher jemand große Freude an den Bonbons gehabt! Denn das ist eines der wenigen Mankos der Inseln – gutes Naschwerk ist kaum erhältlich. Für Schokotiger wie uns ist es daher essentiell, die lebensrettende Ration von zu Hause mitzubringen.
Den Rest des heutigen Tages verbrachten wir geruhsam am einladenden Strand, der sanft ins Meer abfällt. Hier herrschte kaum Seegang, sodass das Baden im glasklaren Wasser das reinste Vergnügen war.
Die lang gezogene Bucht lädt auch zum Spazierengehen und Flanieren ein, die kleinen Hotels liegen weit auseinander und verstecken sich hinter üppiger Vegetation.
Vor dem Abendessen –wir hatten Halbpension gebucht – schlenderten wir rechts und links der Küste entlang und genossen den weichen Sand unter unseren bloßen Füssen.
Das reichhaltige Nachtmahl wird im ringsum offenen Restaurant des Hotels serviert und bestand aus vier Gängen, wobei wir die Wahl zwischen Fisch und Fleisch hatten.
Anschließend reservierten wir für die nächsten Tage noch einen Mietwagen bei der Rezeption, bevor wir uns zur Ruhe begaben.


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