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7. Tag 9.7.2004 Burg Hohenwerfen - Eisriesenwelt Werfen - Liechtensteinklamm - Entrische Kirche

Gleich in der Früh machten wir uns auf den Weg zur nahe gelegenen Burg Hohenwerfen. Die imposante Wehrburg aus dem 11 Jh blickt stolz auf den Ort Hohenwerfen hinunter.
Die Räumlichkeiten können nur im Rahmen einer Führung besucht werden, die Aussicht vom Glockenturm ist fantastisch.
Eine besondere Attraktion ist die im Burghof stattfindende Greifvogelflugschau, bei der Falkner die Flugkünste ihrer Schützlinge vorführen. Majestätisch gleiten die verschiedensten Greifvögel, manchmal nur Zentimeter über den Köpfen der Besucher, durch die Lüfte.

Nach diesem interessanten Zwischenstopp fuhren wir weiter zur Eisriesenwelt Werfen. Die Eisriesenwelt ist die größte Eishöhle der Welt, bisher wurden rund 50km erschlossen.
Als wir ankamen, war schon beinahe kein Parkplatz mehr zu finden. Ein kurzer Spaziergang führte uns zur Talstation der Seilbahn, mit der man zur Höhle gelangt. Dort herrschte allerdings noch größerer Andrang als auf dem Parkplatz. Da wir ohnehin schon eine Eishöhle besichtigt hatten, wollten wir die lange Wartezeit nicht in Kauf nehmen und fuhren weiter Richtung St. Johann im Pongau.

In der Nähe von St. Johann befindet sich die fast 4km lange Liechtensteinklamm, die mit ihren beeindruckenden Felsformationen und Wasserfällen zu den schönsten und bekanntesten Klammen Österreichs zählt. Mehr als 100.000 Besuchern präsentiert sich dieses Naturdenkmal jährlich.
Da es bei uns sehr stark regnete, waren wir glücklicherweise beinahe die einzigen Besucher an diesem Tag. Über Stege, Leitern, Brücken und durch dunkle Tunnel ging es entlang des wilden Wassers, hohe Felsen flankierten unseren Weg, sodass wir manchmal den Himmel über uns nur noch als schmalen Streifen erkennen konnten. Am Ende der Klamm konnten wir einen mächtigen Wasserfall bewundern.

Bei unserer Weiterfahrt fiel uns ein Schild am Straßenrand auf, das den Weg zur Höhle "Entrische Kirche" wies. Da es noch nicht sehr spät war, wollten wir diesen Abstecher auch noch wagen. Über einen steilen Fußweg machten wir uns also auf zum Eingang der Höhle. Nach ca. 10 Minuten erreichten wir eine kleine Hütte, in der uns ein Herr höflich mitteilte, dass wir eine halbe Stunde zu spät seien, denn die letzte Führung hätte um 16.00h begonnen. Schon wieder Pech an diesem Tag!

Somit fuhren wir weiter nach Lofer, wo wir unsere Übernachtung eingeplant hatten. Nach einem guten Abendessen und einem schönen Spaziergang durch den freundlichen Ort beendeten wir diesen Tag und hofften auf mehr Glück am nächsten Tag.


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