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2. Tag 4.7.2004 Mariazell - durchs Gesäuse nach Admont - Hallstatt

Nachdem unsere Siebensachen im Auto verstaut waren, konnte es endlich losgehen.
Der erste Programmpunkt des heutigen Tages war die Wallfahrtskirche Mariazell. Leider wurde die Fassade der Basilika gerade renoviert und außerdem fand eine Messe statt, sodass wir keine Fotos machen konnten.
Die Legende besagt, dass Mariazell im 10 Jh von einem Mönch namens Magus als einfache Kapelle "Zelle" erbaut wurde. Verehrt wurde eine hölzerne Marienstatue, daher der Name "Maria in der Zelle".
Nach vielen Zu- und Ausbauten entstand schließlich einer der wichtigsten katholischen Wallfahrtsorte. Sehr sehenswert ist auch die Schatzkammer der Basilika, die sich in den Galerien der Kirche befindet. Die Kerzengrotte, die sich hinter der Hauptkirche befindet, strahlt eine außergewöhnliche Atmosphäre aus.

Nach einem kurzen Spaziergang durch Mariazell (hauptsächlich zu Souvenirständen) ging es weiter durchs Gesäuse. Diese Fahrt war besonders beeindruckend. Eine enge Straße führt entlang der Enns, einem glasklaren, grün schimmernden Fluss, der sich seinen Weg mitten durch die Ennstaler Alpen bahnt. Bei einer der zahlreichen Fotopausen erschrak Baran plötzlich. Ein riesiges Exemplar eines Feldhasen hüpfte nichts ahnend vor seine Füße. Wir fragten uns, wer wohl wen mehr erschreckt hatte!

Am "Tor zum Nationalpark Gesäuse" liegt die Gemeinde Admont. Hier befindet das gleichnamige Benediktinerstift, welches im 11 Jh. gegründet wurde. Das Stift beherbergt die größte Klosterbibliothek der Welt, mit mehr als 200000 Werken. Wir waren beeindruckt! Außerdem sind in den Stiftsräumen noch mehrere Museen untergebracht, die wir uns natürlich auch nicht entgehen ließen.

Abends erreichten wir den auf fast jedem Reiseführer am Cover abgebildeten Ort Hallstatt. Hallstatt, der "Postkartenort" Österreichs, ist idyllisch am Hallstätter See gelegen und schmiegt sich direkt an die steil abfallenden Hänge des Dachstein-Massivs. In Mitten des Ortes rauscht ein Wasserfall in die Tiefe.
Bereits in der Jungsteinzeit wurden Salzlagerstätten in der Umgebung entdeckt und eine erste Besiedelung folgte. Um 1500 v. Chr. begann der Salzbergbau. 1874 wurde erstmals der Begriff "Hallstattkultur" eingeführt, er umfasst die Zeit von 800 bis 450 v.Chr., also die ältere Eisenzeit.
Seit Dezember 1997 zählt die Gegend Hallstatt- Dachstein / Salzkammergut zu den UNESCO Kulturlandschaften "Liste des Welterbes".
Auf dem schmalen Uferstreifen zwischen den steil aufragenden Bergen drängen sich die Häuser dicht aneinander, sind teilweise sogar mit Pfählen in den See gebaut. Ein erster Erkundungsspaziergang am Abend ließ uns die Szenerie noch romantischer erscheinen.
Nach einem guten Abendessen bezogen wir dann unser Quartier im etwas außerhalb von Hallstatt gelegenen Winkl bei Obertraun.


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