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12. Tag 14.7.2004 St. Lambrecht - Freilichtmuseum Stübing - Graz - Therme Blumau

Nun ging unsere Rundreise leider schon dem Ende entgegen.
Gleich am Vormittag überquerten wir die Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark und machten einen Zwischenstopp in St. Lambrecht.
Dort besichtigten wir kurz das große Benediktinerstift aus dem 11 Jahrhundert und fuhren anschließend - nicht nur um Baran zu quälen - mit dem Sessellift auf den Grebenzen Berg zum Sommerrodeln. Die Abfahrtsstrecke ist 1720 Meter lang, auf der Wiese weiden Kühe, die sich allerdings auch durch hohe Geschwindigkeiten nicht beeindrucken lassen!

Die Wurzeln bäuerlicher Lebensweise konnten wir anschließend bei einem Spaziergang durch das Freilichtmuseum in Stübing bei Graz anschaulich erleben. In dieser 1962 gegründeten, 60 Hektar großen Anlage wurden, ähnlich wie im Freilichtmuseum von Salzburg, rund 100 historische Originalbauten aus ganz Österreich wieder aufgebaut. Die Häuser sind mit allerlei liebevollen Details ausgestattet, dass man glauben möchte, die Bewohner könnten jeden Augenblick wieder kommen. Zwei Ausstellungen innerhalb der Anlage erklären Arbeitsgeräte und Brauchtum näher.
Der Besucherweg führt von Ost nach West und die Häuser wurden dementsprechend aufgestellt, sodass man von Burgenland bis nach Vorarlberg gelangt und so besser die verschiedenen Bauweisen unterscheiden kann.

Dann besuchten wir Graz, die zweitgrößte Stadt Österreichs. Die Grazer Altstadt am linken Ufer der Mur gelegen, ist eine der am besten erhaltenen Mitteleuropas. Sie ist Vermächtnis der Habsburger und wurde 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. 2003 machte man Graz zur europäischen Kulturhauptstadt. Von den Gassen der Altstadt konnten wir einen Blick auf den am 473 Meter hohen Schlossberg gelegenen Uhrturm, dem Wahrzeichen von Graz, werfen.
Leider reichte unsere Zeit bei weitem nicht aus, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu entdecken.

Abends fuhren wir weiter nach Fürstenfeld, wo wir unsere Übernachtung geplant hatten.
Nach dem Abendessen ließen wir den Tag in der nahe gelegenen Therme Blumau ausklingen.
Die große Anlage wurde von Friedensreich Hundertwasser entworfen und wirkt surrealistisch, es gibt keine Ecken und keine einzige Säule gleicht der anderen.
Der Besuch des Bades ist in der Nacht besonders lohnenswert, alles ist schön beleuchtet und im giftgrünen dampfenden Wasser des Vulkania-Beckens könnte man glauben, man befände sich in einem Hexenkessel.


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