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10. Tag 12.7.2004 Raggaschlucht - Villach - Minimundus - Pyramidenkogel - Klagenfurt

Am Vormittag erreichten wir die in der Nähe des Ortes Flattach gelegene 800 Meter lange Raggaschlucht. Über zahlreiche Stege, zwischen eng zusammengerückten, glatt geschliffenen Felswänden und von tosenden Wassermassen begleitet, erkundeten wir diese felsgewaltige Urlandschaft.
Am Ende dieser dunklen, mystischen Schlucht erwartete uns ein kleiner Wasserfall. Da die Klamm sehr schmal ist, muss der Rückweg über einen Forstweg angetreten werden.

Alle unsere Wege führen nach Villach... Die zu jeder Jahreszeit einladende Stadt strahlt südliches Flair aus und ist idyllisch inmitten zahlreicher Seen und Berge gelegen.
Villach wurde erstmals 1240 als Stadt bezeichnet, jedoch stammen viele Funde bereits aus der Römerzeit. Auch heute noch kann man den "Römerweg", einen in den Fels gehauenen Verbindungsweg zwischen Italien und den Ostalpen besichtigen. Wahrscheinlich wurden auch die Thermalquellen der Stadt bereits von den Römern benützt.
Nach einem deftigen Mittagessen, die schwere Küche Österreichs machte Baran etwas zu schaffen, machten wir einen kleinen Spaziergang durch das Stadtzentrum und bestiegen den Turm der Stadtpfarrkirche.

Anschließend fuhren wir weiter entlang des Wörthersees nach Klagenfurt.
In einem Tag um die Welt? Auf dem Gelände des "Europaparks" befindet sich Minimundus, die kleine Welt am Wörthersee, ein Themenpark mit über 150 Miniaturmoddellen (im Maßstab 1:25) von berühmten Bauwerken der ganzen Welt. Die Modelle sind äußerst detailgenau und aus Originalmaterialien hergestellt, der Rundgang durch das große Gelände ist daher ein richtiger Genuss.

Um die liebliche Landschaft rund um den Wörthersee auch von oben zu genießen, machten wir einen Abstecher zum Pyramidenkogel, einem 54 Meter hohen Aussichtsturm. Mit einem Lift erreicht man innerhalb kurzer Zeit die 3 Aussichtsplattformen.

Abends besuchten wir die Klagenfurter Altstadt. Die Hauptstadt Kärntens wurde im 12 Jh gegründet und erhielt 1270 das Stadtrecht. 1544 brannte sie fast vollkommen aus und wurde von italienischen Architekten wieder aufgebaut. Im 16 Jh wurden viele Gebäude barockisiert.
Das Wahrzeichen von Klagenfurt ist der am Neuen Platz stehende Lindwurm(brunnen). Der Lindwurm, ein furchterregendes Untier, soll einst in den Sümpfen vor Klagenfurt gehaust haben. Es griff Tier und Mensch an, bis der mutige Herkules es überwältigte.

Am späten Abend bezogen wir unser Quartier in der Nähe von Klagenfurt. Es war dies die schlechteste aber gleichzeitig zweitteuerste Unterkunft auf der ganzen Reise. Unsere beiden Zimmer hatten nicht einmal Bad/WC, die Dusche war in einem anderen Zimmer untergebracht, das glücklicherweise gerade nicht vergeben war.


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