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9. Tag 11.7.2004 Krimmler Wasserfälle - Großglockner Hochalpenstraße - Heiligenblut

Über Nacht hatte es geschneit, als wir um 9h aufbrachen hatte es ganze 4°C.
Über den mautpflichtigen Gerlospass gelangten wir zu den Krimmler Wasserfällen, den fünfthöchsten Wasserfällen der Welt. Diese imposanten Fälle, die in drei Stufen insgesamt 380 Meter in die Tiefe stürzen, liegen im Nordwesten des Nationalparks Hohe Tauern, an der Grenze zwischen Tirol und Salzburg.
Wir gingen den 4km langen "Wasserfallweg", der vom Parkplatz in Krimml in Serpentinen bis zum Oberen Wasserfall führt. Für den teilweise recht anstrengenden Aufstieg und anschließenden Abstieg wurden wir immer wieder durch fantastische Ausblicke auf die tosenden Wassermassen neben uns entschädigt.

Anschließend gelangten wir über Kaprun zur Großglockner Hochalpenstraße, eine traumhafte Bergstraße die den Nationalpark Hohe Tauern in unmittelbarer Nähe des Großglockners quert.
Wir hatten großes Glück, denn da es in der Nacht sehr stark geschneit hatte, war die Straße den ganzen Vormittag über gesperrt, erst kurz bevor wir ankamen, wurde sie wieder freigegeben.
Höchster Punkt der Straße ist die Edelweiß-Spitze auf 2570m. Die sehr hohe Maut zum Befahren der Straße ist ihren Preis auf jeden Fall wert! Die Ausblicke auf die umliegende Bergwelt sind phänomenal. Man möchte alle 5 Meter stehen bleiben und kann sich an der grandiosen Landschaft einfach nicht satt sehen. Es gibt verschiedene Besucherzentren und Stationen, die Flora und Fauna der Gegend beschreiben.
Bei der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe befanden wir uns direkt unter dem Großglockner und hatten einen schönen Blick auf die Pasterze, dem größten Gletscher der Ostalpen. Leider war es schon zu spät, um das dortige, große Besucherzentrum anzusehen. Durch den Schneefall war leider auch der "Gamsgrubenweg", ein Panoramaweg, der oberhalb der Pasterze durch einige Tunnels führt, gesperrt.
Bei der Weiterfahrt konnten wir auch einige Murmeltiere beobachten, die allerdings von Barans Annäherungsversuchen wenig erfreut waren und schnellstens die Flucht ergriffen.

Abends erreichten wir dann Heiligenblut, das am Fuße des Großglockners gelegen ist. Die berühmte Kirche stammt aus dem 15 Jh und birgt angeblich eine Phiole mit dem Blut Christi, daher der Name Heiligenblut. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Ort ließen wir den Tag in einem Kaffeehaus mit Blick auf die Berge ausklingen.


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