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17.7.2004   Ausflug in die Wachau zur Ruine Aggstein

Am Samstag, den 17.7. strahlte der Himmel im schönsten Blau, sodass wir den geplanten Ausflug in die Wachau bei herrlichem Sonnenschein durchführen konnten.
Die UNESCO Region Wachau ist ein 36 km kurzer Abschnitt entlang der Donau und erstreckt sich zwischen den Städten Melk bis Krems. Sie besitzt bedeutende Kulturdenkmäler und eine vielfältige Landschaft. Das milde Klima lässt Wein prächtig gedeihen, von je her prägt daher auch der Weinbau die Landschaft.

Die beeindruckende Burgruine Aggstein thront 350 Meter hoch über der Donau und hat eine Länge von 100 Metern. Die Burg wurde zwischen 1105 und 1120 erbaut und ging 1181 in den Besitz der Kuenringer über, die angeblich Raubritter waren und vorbeifahrenden Booten aufgelauert haben sollen.
Gefangene wurden vor die Wahl gestellt, den Hungertod zu sterben oder in die Tiefe zu springen.
Heute ist sie im Besitz der Schönbühhel-Aggstein AG, die Anlage kann über neu errichtetete Treppen wunderbar erforscht werden. Besonders schön fanden wir den Ausblick auf die Donau und die Nibelungenausstellung im Burgkeller. Hier wurden einzelne Szenen aus dem Nibelungenlied liebevoll und detailreich mit Puppen nachgestellt.
Bei unserem Besuch dürfte gerade eine Perchtenumzug stattgefunden haben, denn zahlreiche gruselige Gesellen versperrten uns den Weg und verfolgten den armen Baran mit der Rute!

Bei unserer Weiterfahrt konnten wir zuerst die, die linke Donauseite beherrschenden, Ruine Hinterhaus und dann Dürnstein erkennen. Die Burgruine Dürnstein ist vor allem wegen der Abenteuer des englischen Königs Richard Löwenherz bekannt. Auf der Rückreise von einem seiner Kreuzzüge wurde er 1192 gefangen genommen und in Dürnstein festgehalten. Von dem Lösegeld, welches für ihn bezahlt wurde, wurden große Teile von Wien und Wiener Neustadt ausgebaut.

Nach weiterer Fahrt gelangten wir zu dem imposanten Barockkloster Stift Melk, welches wir allerdings auch nur von der Ferne betrachteten. Das Stift war ursprünglich ein Schloss und wurde im 11 Jh. in eine befestigte Klosteranlage umgebaut, in später Zeit wurde es barockisiert. Heute ragt es gebieterisch über der Donau empor.

Zurück fuhren wir über den bereits innerhalb von Wien gelegenen Leopoldsberg, von wo wir einen schönen Ausblick auf die Stadt Wien genießen konnten.

Am Sonntag war es ebenfalls sehr schön und ungewöhnlich heiß, daher beschlossen wir, diesen Tag äußerst faul im Freibad in Perchtoldsdorf zu verbringen.

Da Stefan und Tamara keinen Urlaub mehr hatten, besuchte Baran in den nächsten Tagen auf eigene Faust, nur mit Reiseführer bewaffnet, einige der Sehenswürdigkeiten von Wien.
Am 24.7. ging dann sein Flug nach Hause.


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