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13. Tag - 11.9.2005: Zhangjiajie Nationalpark - Nachtzugfahrt nach Liuzhuo

Den heutigen Tag verbrachten wir wieder im grandiosen Zhangjiajie Nationalpark. Tatsächlich hatte sich das Eintrittssystem unseren Fingerabdruck gemerkt und wir konnten rasch passieren.
Noch einmal hatten wir also Gelegenheit diese beeindruckende Szenerie zu genießen und zwar diesmal vom Tal aus.
Wuchtig ragten die Felsnadeln vor uns auf und wir fühlten uns inmitten dieser imposanten Bergwelt klein und unbedeutend.
Zuerst durchwanderten wir ein Tal entlang einer Touristen-Schmalspureisenbahn. Das Sonnenlicht, das schräg zwischen den Felsen hindurchschien, warf ein unwirkliches Licht auf die Landschaft rings um uns.
Leider wurde die Idylle häufig durch den Monolog der Sprechanlage des jeweils vorbeifahrenden Zuges gestört.

Nachdem wir diesen Taleinschnitt eingehend bewundert hatten, fuhren wir mit dem Nationalparkbus zu einem weiteren Tal, durch das ein lieblicher Bach floss.
Wir folgten dem Rinnsal flussaufwärts und bekamen am Ende des Tals auch freilebende Affen zu Gesicht. Diese neugierigen "Macaca mulatta" Äffchen sind an Touristen gewöhnt und bettelten ziemlich nachdrücklich um Essbares.

Auch wir waren nun hungrig geworden und suchten uns eine "Gastsstätte", wo wir ein spätes Mittagessen einnahmen. Eigentlich haben diese heruntergekommenen chinesischen Spelunken, die eher nach Schweinestall aussehen und wo die Wände schon lange schmutziggrau statt weiß sind, den Namen "Gaststätte" gar nicht verdient!
Doch überraschenderweise hatten wir während der gesamten Reise keinerlei Verdauungs- oder andere spezifische Magenprobleme. Wahrscheinlich lag es jedoch nur daran, dass ausnahmslos allen Speisen eine gewaltige Menge an Chilli und Pfeffer beigefügt wurden.

Nachmittags verließen wir den Nationalpark und fuhren wieder retour zum Bahnhof.
Um 17.30h startete unser Nachtzug nach Liuzhuo, das wir um 5h morgens erreichen sollten.
Wir nächtigten in sehr komfortablen und sauberen 4-Bett-Kabinen, in China wird diese Art der Waggons "Softsleeper" genannt.
Allerdings war die Klimaanlage so stark eingestellt, das wir sie mit Klebeband zuzukleben versuchten! Leider half das auch nicht sehr viel, sodass wir die ganze Nacht froren und Stefan sich eine heftige Verkühlung zuzog.

Unser Abendessen bestand aus unserem schier unerschöpflichen Vorrat an mitgebrachten österreichischen Süßigkeiten und einigen saftigen Früchten.
Schon bald wurden wir durch das eintönige Fahrgeräusch sanft in den Schlaf getragen.

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