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20. Tag und 21. Tag - 18.9.2005 und 19.9.2005: Steinwald - Kunming - Rückreise

Nun war bereits unser letzter Tag angebrochen. Die 3 herrlichen Wochen waren leider wie im Fluge vergangen.
Man merkt, dass Kunming auch häufig von ausländischen Touristen besucht wird, da wir ein westliches Frühstück - juhu!- mit Wurst, Käse, Brötchen und Ei erhielten.

Frisch gestärkt machten wie uns auf, um den Steinwald "Shi-Lin" zu besichtigen.
Auf der Autobahn gelangten wir sehr schnell in das 80 km südlich von Kunming gelegene Gebiet aus unzählig vielen Kalksteintürmen.
Wie ein undurchdringliches Labyrinth, dicht wie ein Wald, zieren hier mehr als 30 Meter hohe Felsengebilde die Landschaft.

Der Steinwald entstand vor langer Zeit aus Kalkablagerungen des Meeresbodens. Nach dem Rückzug des Wassers waren die Felsen der Witterung ausgesetzt und haben unterschiedlichste Formen angenommen.
Für das Naturwunder gibt es allerdings auch eine schöne chinesische Legende, die besagt, dass Götter einen Berg zerstört haben, um ein Labyrinth zu erschaffen, welches Liebende benutzen sollten, um sich zurückziehen zu können.

Bei unserer mehrstündigen Wanderung durchquerten wir zuerst den inneren Steinwald, der auch bei ausländischen Touristen sehr bekannt ist. Die unglaublichen Steingebilde versetzten uns immer wieder in Staunen, mache Wege waren so schmal, dass man sich seitlich und ohne Rucksack durchquetschen musste.
Verwinkelte Pfade, die wir ohne unseren Reiseleiter nie gefunden hätten, führten uns unter anderem auch zu einem Aussichtspavillon, von dem wir dieses Wunderwerk der Natur von oben betrachten konnten. Es ist ein wunderbares Gefühl auf das mystische Felsenmeer, das aus einem Fantasyroman entsprungen zu sein scheint, hinabzublicken.

Anschließend verließen wir den inneren Steinwald und schlenderten weiter zum Äußeren, der zwar im Vergleich nicht so gewaltig wirkt, jedoch dafür von chinesischen Touristen verschont wird.
Hier suchten wir uns einen Pfad zu einem Aussichtspunkt, wo wir erneut verharrten, um uns an der schönen Aussicht zu erfreuen.

Da nun leider die Zeit schon knapp wurde, und einige unserer Reiseteilnehmer noch in Kunming einkaufen wollten, machten wir uns auf den Rückweg zu unserem Bus.
Am Nachmittag erreichten wir schließlich wieder Kunming. Hier unternahmen wir auf eigene Faust einen kleinen Stadtspaziergang.

Anschließend wurden wir zum Flughafen geführt, erledigten die Ausreiseformalitäten und verabschiedeten uns von unserem Reiseleiter und von China.
Unser Flugzeug sollte um 18.15h starten, hatte jedoch mehr als eine Stunde Verspätung. Glücklicherweise war unser Weiterflug von Bangkok nach Frankfurt erst um 23.45h, sodass wir trotz Verspätung in Bangkok noch genügend Zeit hatten.
Am 19.9. landeten wir schließlich um 6 h morgens in Frankfurt, unser Weiterflug nach Wien war um 8.35h.
Ankunft in Wien war um 9.55h.

Nun waren wir also wieder zurück, mit mehr als 900 Fotos, 6 aufgenommenen Videokassetten und einer unermesslichen Anzahl an herrlichen, unvergesslichen Erinnerungen an eine grandiose Naturreise in - für uns Ausländer - überwiegend unbekannte Teile des Reiches der Mitte.
Zurückblickend haben wir ca. 2580 km mit dem Bus,
700 km mit dem Schiff,
50 km zu Fuß,
20 km mit dem Fahrrad,
360 km mit dem Flugzeug (nur Inlandsflug),
viele km mit dem Zug zurückgelegt und
mehr als 15000 Stufen bezwungen.

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