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16. Tag - 14.9.2005: Yangshuo Fahrradtour - Schilfrohrflötenhöhle - Flug nach Guiyang

Wegen dem herrlichen Sonnenschein entschieden wir uns am heutigen Tag für eine Fahrradtour.
Zuerst suchten wir uns einen Fahrradverleih, bei dem die Räder noch halbwegs brauchbar waren, dann konnte es endlich losgehen.
Glücklicherweise hatte ich das Fahrradfahren auch nach mehr als 5 Jahren nicht verlernt!

Anfangs folgten wir der Straße nach Süden in Richtung des Banyan - Baums. Da die chinesischen Autofahrer nicht gerade für ihre Zurückhaltung bekannt sind, mussten wir ziemlich aufpassen, um nicht niedergeführt zu werden.
Die Überquerung der Straße könnte man beinahe schon als Abenteuer bezeichnen.
Anschließend bogen wir auf einen Feldweg ab und folgten dem malerischen Yulong- Fluß, der ein Nebenfluss des Lijiang ist.
Nach mehreren Fotostopps und vielen großen Steinen, die uns immer wieder den Weg streitig machten, stoppten wir schließlich für eine kleine Rast direkt am Fluss. Die Pause wurde von Stefan und einigen anderen Reiseteilnehmern sogleich für ein kurzes Fluss- Bad genützt.

Die Landschaft um den Yulong ist wirklich traumhaft, hunderte Zuckerhüte recken sich trotzig zwischen leuchtend grünen Reisfeldern dem Himmel entgegen und schillern glanzvoll im Sonnenschein. Hier könnte man Wochen verbringen!

Ca. 20 km weiter und etwa 4 Stunden später erreichten wir schließlich unser Endziel, die Yulong-Qiao ("Drachenbrücke").
Diese romantische Steinbrücke wurde 1412 gebaut, ist 59 Meter lang, 5 Meter breit und 9 Meter hoch.
Von hier aus holte uns auch wieder unser Bus ab, der uns nun wieder zurück nach Guilin bringen sollte.

Zuerst nahmen wir jedoch das Mittagessen im Shoppingviertel von Yangshuo ein und verbrachten nachher einige Zeit, um in den Trubel des Einkaufsviertels einzutauchen und einige Souvenirs zu erstehen.

Als wir am späten Nachmittag schließlich Guilin erreichten, blieb uns noch genügend Zeit, um die Ludiyan Schauhöhle ("Schilfrohrflötenhöhle") zu besichtigen.
Die 5km nordwestlich von Guilin gelegene Tropfsteinhöhle ist seit 1962 öffentlich zugänglich. Sie hat eine konstante Temperatur von 22 °C und ist auf einer Länge von 240 Metern begehbar. Im Prinzip besteht sie aus einer riesigen Halle mit ausnehmend schönen Tropfsteinformationen.
Leider ist die Beleuchtung äußerst unangebracht und kitschig. Die Tropfsteingebilde werden nämlich mittels Zeitschaltuhr jeweils im 5 Minutentakt in allen Farben des Regenbogens angestrahlt, sodass einem Höhlenfreund angst und bange werden kann.
Außerdem ist es unmöglich, die unterirdische Pracht entsprechend zu bewundern, wenn man ununterbrochen von durchhastenden, lärmenden chinesischen Reisegruppen, die noch zusätzlich mit riesigen Megafonen ausgestattet sind, abgedrängt und überholt wird.

Nach dem Besuch in der Unterwelt hielt unser Bus bei einer Süßwasserperlenmanufaktur. Da wir keinesfalls nach China gekommen waren um irgendwelche Perlen zu erstehen und ohnehin solche Werbungsstopps hassen, blieben wir - auch nach dem bösen Blick des Buschauffeurs, der sich natürlich Prozente erhoffte - demonstrativ im Bus sitzen.

Nachdem unsere Reisegruppe die Perlen besichtigt und/oder gekauft hatte, fuhren wir weiter zum Flughafen von Guilin.
Von hier aus starteten wir pünktlich um 19:45h mit Air China unseren ca. 1-stündigen Flug nach Guiyang. Das Essen an Board bestand aus einem undefinierbaren und ungenießbaren nach Fisch riechendem Etwas.
Nachts erreichten wir schließlich unser Ziel in Guiyang, nämlich das Liyun Hotel.

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