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19. Tag - 17.9.2005: Lehmwald Tu-Lin - Kunming

Der heutige Tag war leider ziemlich verregnet.
Nach dem Frühstück wagten wir trotzdem einen zweiten Ausflug in den Lehmwald, dessen Formen gerade bei heftigem Regen fließend und veränderlich werden. Diesmal betrachteten wir die seltsamen Lehmgebilde von unten. Zwei der Täler durchwanderten wir und wurden dabei von einem chinesischem Filmteam begleitet, das einen Werbefilm drehte. Ob wir nun in einem chinesischen Werbespot für den Lehmwald zu sehen sein werden? Ich kann mir gut vorstellen, dass in einigen Jahren wohl auch die chinesischen Touristenmassen dieses Naturwunder für sich entdecken werden.

Am späten Vormittag, nachdem wir unsere Schuhe von dem darauf klebenden Lehmbatzen befreit hatten, stiegen wir wieder in unseren Bus, um zurück nach Kunming zu fahren.

Nach mehreren Fotostopps und einer kurzen Mittagspause hielten wir bei einem Miao-Dorf.
Die Volksgruppe der Miao, der 7,4 Mio Menschen angehören, leben hauptsächlich im Süden Chinas. Sie leben vom Ackerbau, der zusätzliche Anbau von Obstbäumen und Heilkräutern verbesserte ihre Lebenssituation in den letzten Jahren bedeutend. Außerdem sind die Miao für ihre kostbaren Silberschmiedearbeiten, schönen Stickereien und exquisiten Batiken bekannt.

Leider regnete es bei unserem Rundgang durch das Dorf noch immer sehr stark, sodass unsere gerade erst trocken gewordenen Jacken gleich wieder komplett durchnässt wurden.
Die Gebäude der Miao sind aus Lehm errichtet, an jedem Haus ist getrockneter Mais und Chili aufgehängt, dies soll den Bewohnern Glück und Reichtum bringen.
Eine ältere Dame führte uns sogar durch ihr Haus. Es bestand aus einer kleinen Küche und einem angrenzendem Wohn/Schlafzimmer.
Nahe dem Dorf fließt ein kleiner Bach, wo wir Frauen beim Wäschewaschen beobachten konnten.

Anschließend setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten unser Hotel Camellia in Kunming am späten Abend.
Unser letztes gemeinsames Abendessen nahmen wir im Hotel ein, einerseits ein bisschen wehmütig, andererseits muss ich allerdings zugeben, dass ich sehr froh war, bald der chinesischen Küche entkommen zu können!
Ich hatte während der 3 Reisewochen mehr als 5 Kilogramm abgenommen und meine schönsten Träume drehten sich um Schokokuchen, herrlich knackigen Salat und deftige Lasagne.
Nach dem Besprechen unserer tollen Reise und dem allgemeinen Adressenaustausch suchten wir unser Zimmer auf.

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