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Siebter Tag - 18.7.2009 - Breiðdalsvík - Steinasafn Petru - Seyðisfjörður - Hengifoss

Der erste Weg führt uns heute von unserem Quartier Berunes in die kleine Ortschaft Breiðdalsvík. Der Supermarkt hat leider noch geschlossen, aber zumindest können wir an der Tankstelle unser Auto wieder mit Benzin versorgen.

Wir fahren weiter in den nächsten Fjord. Hier finden wir das "Steinasafn Petru" - übersetzt "Petras Steinsammlung". Die Besitzerin des Anwesens hat seit frühen Kindheitstagen Steine gesammelt. Und was sie im Laufe der Jahre - später auch gemeinsam mit ihren Kindern - zusammen getragen hat zeigt sie in einer sehr umfangreichen Sammlung in ihrem Garten.
Viele Kostbarkeiten für Steine- und Mineralienliebhaber finden sich in der liebevoll gestalteten Anlage.
Eine gute halbe Stunde lang schlendern wir über die Wege zwischen unzähligen Steinen und Mineralien hindurch.

Schließlich müssen wir uns aber dann doch los reißen und wir machen uns wieder auf den Weg.
Und schon kurze Zeit später kommen wir in den nächsten Fjord; den Fáskrúðsfjörður. An seinem hinteren Ende verlassen wir die Küstenstraße und fahren landeinwärts nach Egilsstaðir.
Von hier aus machen wir wieder einen Abstecher hinaus in die Fjorde. Dieses Mal nach Seyðisfjörður. Dieses Städtchen ist vor allem wegen seinem Hafen, an dem die einzige Fähre nach Island anlegt, bekannt.
Doch es hat noch mehr zu bieten!
Nach einem kurzen Abstecher in den Supermarkt fahren wir ein Stück weit aus dem Ort hinaus an die Nordseite des Fjordes. Hier stellen wir unser Auto ab und machen uns auf zu einer kleinen Wanderung durch das Gebiet Háubakkar.
Háubakkar ist strenges Naturschutzgebiet und kaum besucht. In einer herrlich ruhigen Umgebung wandern wir bis zu einem wasserreichen Gebiet und lassen uns vor der Kulisse eines beeindruckenden Wasserfalls nieder und genießen die Ruhe.
Irgendwann müssen wir aber doch wieder zu unserem Auto zurück. Also machen wir uns auf dem gleichen Weg auf dem wir zuvor gekommen sind. Beim Auto angekommen machen wir gleich daneben ein kleines Picknick.

Dann fahren wir wieder hinunter nach Seyðisfjörður wo auch der Hafen der einzigen Fähre zwischen Island und dem Festland anlegt.
In dem kleinen Seitental Háubakkar machen wir noch eine kleine Wanderung und genießen die herrliche Landschaft in diesem Naturschutzgebiet.
Wieder zurück beim Auto machen wir noch ein kleines Picknick und machen dann einen kurzen Stopp bei der alten Kirche im Zentrum des Ortes.
Dann machen wir uns wieder auf den Weg zurück über den Pass nach Egilsstaðir. Von hier aus geht es weiter am Lagarfljót entlang in Richtung Süden nach Hallormsstaður. Hier finden wir dann auch unser Quartier und richten uns auch gleich in unserem Zimmer ein.
Den Speisesaal teilt sich das Hotel mit der ortsansässigen Grundschule, was man ein wenig am Flair des Raumes erkennen kann.

Nachdem das Quartier bezogen ist, machen wir uns auf zum Hengifoss. Dem bekanntesten Wasserfall der Gegend. Hier stürzt ein Wasserlauf über eine halbkreisförmige Basaltstufe in die Tiefe.
Um dieses Schauspiel zu sehen muss man aber erst eine kleine Wanderung auf sich nehmen. Das tun wir natürlich gerne und werden mit einem atemberaubenden Ausblick über den Lagarfljót und auf den Hengifoss belohnt.
Einige Hinweistafeln entlang des Weges erklären die Entstehungsgeschichte der verschiedenfarbigen Schichten in dem Gestein.
Eine weitere Besonderheit stellen die schönen Basaltformationen selbst dar.
Gut, dass es im Sommer so lange hell ist in Island! So haben wir ausreichend Zeit auch diesen Ort entspannt zu genießen.
Erst nach 22Uhr kommen wir wieder zurück auf unser Zimmer.


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