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Tag 3 - 21.5.2011 - Velike Tabor - Kumrovec - Samobor - Wassermühlen von Rastoke - Grabovac

Nach dem Frühstück verstauen wir wieder unser Gepäck und machen uns reisefertig.

Kurz darauf verlassen wir den Campingplatz und machen uns auf in Richtung der Burg Velike Tabor. Nach eeiner kurzen Autofahrt erreichen wir einen Parkplatz, der uns eine schöne Aussicht auf die Burg verspricht. Also bleiben wir hier stehen, packen unsere Kameras aus und machen uns auf die Suche nach der Burg.
Schnell haben wir sie gefunden, doch müssen wir schnell feststellen, dass die Burg komplett in ein Baugerüst gehüllt ist und offensichtlich gerade renoviert wird. Gut für die Burg! Aber leider nicht so gut für uns... Wir machen ein paar Fotos, beschließen aber auch gleichzeitig, dass es wohl nur wenig Sinn machen dürfte die Burg zu besichtigen.
Wir widmen daher noch ein paar Minuten dem netten "Miniatur-Garten", der hier am Rande des Parkplatzes eingerichtet wurde und einige der wichtigsten Gebäude der Umgebung zeigt.

Nach diesem Fotostopp machen wir uns auf nach Kumrovec. Dort wollen wir uns nämlich ein Museumsdorf ansehen.
Die Fahrt über die Landstraßen zieht sich eine Weile hin, doch langweilig wird uns dabei keinesfalls!
Während Stefan, Tamara die herrliche Landschaft - die hier noch so schön grün ist - genießen und Clemens sich mit seinen Spielsachen die Zeit vertreibt, ist Christian stark damit beschäftigt, den Straßenverkehr und das "Gespann" im Überblick zu behalten.

In Kumrovec angekommen finden wir auch ohne einem entsprechenden Eintrag im Navi sofort die Parkplätze beim Museumsdorf. Es sind praktisch die einzigen größeren Parkplätze weit und breit. Und kaum haben wir uns eingeparkt dürfen wir auch schon die fällige Parkgebühr bei einem - sehr freundlichen - Einheimischen bezahlen. Das haben leider die meisten Parkplätze bei den etwas bekannteren Touristenattraktionen in Kroatien so an sich. Fast schon sentimental erinnern wir uns dabei immer wieder an Island oder auch Irland, wo das keinen Menschen interessiert wo und wie man steht... aber es ist nun mal so: andere Länder, andere Sitten. Und übermäßig hoch sind die Gebühren üblicherweise ja auch nicht.

Kurz darauf betreten wir das Museumsdorf auch schon. Die Betreiber haben hier im Laufe der Zeit viele traditionelle (und echte!) alte Häuser aus der näheren und weiteren Umgebung zusammen getragen. Einige der Häuser sind schon weit über 100 Jahre alt! Auch Titos Elternhaus ist hier zu finden.
Während wir durch die Gassen schlendern kommen wir an verschiedensten Handwerkshäusern vorbei, wie zum Beispiel dem Schmied und dem Zimmermann. Aber auch an mehreren Bauernhöfen und einfachen Wohnhäusern.
Wir nutzen die durch den Ausfall der Burg Velike Tabor gewonnene Zeit und so hat Clemens auch die Gelegenheit ein wenig im säuberlich gepflegten Rasen zu krabbeln, was ihm sichtlich großen Spaß macht!

Unser nächstes Ziel ist das Städtchen Samobor etwa 30 Kilometer Luftlinie südlich von Kumrovec.
Hier locken uns die im Reiseführer hochgelobten "Kremžnitten" (ja manche Wörter wurden wirklich direkt übernommen). Da wir ohnehin alle große Süßspeisen-Liebhaber sind (ja wir sind alle richtige Naschkatzen), wollen wir uns das natürlich nicht entgehen lassen.
wir machen uns also auf den Weg und fahren erst einmal einige Kilometer ostwärts zur Autobahn A2. Hier gestaltet sich die Fahrt auch für Christian dann doch deutlich entspannter und wir kommen - dem großen Wohnwagen zum Trotz - recht flott voran. nach etwa 25km Autobahnfahrt kommen wir auch schon an den Autobahnknoten mit der Autobahn A3, der wir wieder ein Stück westwärts folgen. Und schon kurze Zeit später erreichen wir Samobor.
Nachdem wir eine Runde durch das Städtchen gedreht haben, entschließen wir uns ein Stück außerhalb des Stadtzentrums östlich der großen Durchzugsstraße zu parken. Wir finden einen schönen großen Parkplatz, der sogar im Schatten liegt. Was will man noch mehr?!

Zu Fuß machen wir uns dann auf den kurzen Weg in das Stadtzentrum, wo wir dann - nach kurzer Information eines Kellners - auch schnell das gesuchte Café ausfindig machen und uns 3 "Kremžnitten" bestellen.
Und von diesen wurden wir wahrhaftig nicht enttäuscht. Es waren wirklich schöne große Portionen und sie schmeckten auch richtig gut! Dieser Abstecher hat sich auf alle Fälle gelohnt und wir wollen es Euch an dieser Stelle auch dringend weiter empfehlen!

So gestärkt machen wir uns wieder auf den Weg zu unserem Auto. Schließlich wartet ja schon das nächste Ziel darauf von uns erkundet zu werden.
Wir machen uns auf zu den Wassermühlen von Rastoke, die gut 75 Kilometer weiter südlich liegen.
Kaum ist das Auto gestartet sind wir auch schon wieder unterwegs.
Die A3 bringt uns wieder zur A2 welcher wir aber nur ein kurzes Stück folgen, da wir dann über die A1 weiter Richtung Süden fahren. Die A2 schwenkt hier in Richtung Osten weg.
Bei Karlovac verlassen wir die Autobahn und fahren weiter über gut ausgebaute Landesstraßen bis wir bei den Wassermühlen ankommen. Fast 120 Kilometer und nahezu zwei Stunden dauerte die Fahrt von Samobor hierher.
Wir biegen auf einen Parkplatz ab, der aber leider für ein so großes Gespann keinen Platz mehr bietet. Also fahren wir die kleine Straße an der Wand der Schlucht entlang hinunter ohne wirklich zu wissen was uns dort erwartet. Mut kann man eben nicht kaufen...

Dort unten finden wir dann auch einen geeigneten Parkplatz und wir können in Ruhe den Wasserfall mit seinen zahlreichen Wassermühlen und den direkt über bzw. auf den Wasserfall gebauten Häuser näher in Augenschein nehmen. Natürlich dürfen an so einem außergewöhnlichen Platz auch die Kameras nicht fehlen!
Über eine alte Brücke überqueren wir die tiefe Schlucht und spazieren in das kleine und recht verschlafen wirkende Dorf hinein und unser erster Eindruck verstärkte sich noch. Die Häuser waren tatsächlich AUF den Wasserfall gebaut worden. Überall sieht man Durchlässe in den Fundamenten der Gebäude. Überall rauscht und plätschert es. Ein wirklich außergewöhnlicher Ort, der den Besuch absolut wert ist.
Wieder zurück auf der anderen Seite der Schlucht spazierten wir noch die schmale Straße hinauf um dieses spektakuläre Panorama noch ein wenig auf uns wirken zu lassen.
Doch es ist schon spät geworden. Der Tag ist schon lang und auch recht anstrengend also machen wir uns wieder auf zurück zu unserem Auto.
Dann hieß es erst einmal das - nicht gerade kurze - Wohnwagengespann zu wenden. Denn über die alte Brücke können wir nicht fahren. Die ist nur für 2 Tonnen zugelassen und auch ziemlich schmal. Auf dem kleinen Schotterplatz ist das aber nicht gerade eine leichte Übung... es hilft alles Nichts. Wir müssen den Hänger vom Auto trennen und von Hand wenden. Für alles Andere ist der Platz einfach nicht groß genug. Aber da der Platz halbwegs eben ist, gelingt uns auch das recht flott und wir können die letzte Etappe an diesem Tag in Angriff nehmen.

Wir machen uns auf den Weg zu unserem nächsten Campingplatz in Grabovac gerade einmal etwa 20 Kilometer südlich kurz vor dem Nationalpark Plitvička Jezera (bei uns auch bekannt als die Plitwitzer Seen).
Dort angekommen richten wir uns erst einmal gemütlich ein. Denn hier wollen wir erstmals mehr als nur eine Nacht verbringen.
Am Abend nutzen wir dann noch das am Eingang des Campingplatzes frei verfügbare WLAN und können so unsere ersten Mails an unsere Freunde schicken.

Als Abschluss dieses ereignisreichen Tages gönnen wir uns noch ein ausgiebiges Abendessen im Restaurant gleich um die Ecke des Campingplatzes mit der klassischen Tomatensuppe und weiteren Spezialitäten, welche die Küche am Balkan für uns bereit hält.
Spät am Abend fallen wir müde - aber sehr zufrieden - in unsere Betten.


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