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Tag 13 - 31.5.2011 - Dubrovnik - Lokrum

Unser erstes Ziel heute ist die Altstadt von Dubrovnik.
Daher machen wir uns nach dem Frühstück mit dem Auto auf den Weg in die Stadt. Da wir schon deutlich früher als gestern hier sind, ergattern wir noch einen Platz auf dem kleinen Parkplatz unterhalb der Talstation der Seilbahn in unmittelbarer Nähe zur Altstadt.

Schon kurze Zeit später treten wir durch das nördliche Stadttor und finden uns plötzlich in einer scheinbar anderen Welt wieder. Obwohl die Stadt in den Balkan-Kriegen schwer umkämpft war, konnte die mittelalterliche Altstadt weitgehend erhalten werden.
Durch extrem schmale und teilweise dunkle Gassen spazieren wir über unzählige Stufen hinunter zur Hauptstraße der Altstadt, der Placa Stradun.
Diese ist - im Gegensatz zu den meisten anderen Gassen - sehr breit und weitläufig. In früheren Zeiten war hier ein natürlicher Kanal, der aber schon im Mittelalter zugeschüttet wurde.
Links und rechts der Straße reihen sich Restaurants, Cafehäuser und kleine Geschäfte nahtlos aneinander.
Am östlichen Ende der Placa Stradun befindet sich der Platz "Luza" mit dem mehr als 30m hohen Uhrturm der Stadt sowie der Kirche Sveti Vlaho.

Vom Luza aus spazieren wir in südlicher Richtung weiter zum Rektorenpalast.
Wir betreten den Palast durch sein eindrucksvolles Eingangstor an dem sich auch schöne, alte und reich verzierte Türklopfer finden. Nachdem der Eintritt bezahlt ist drehen wir eine Runde durch das Ober- und das Erdgeschoß des Palastes.
Im Obergeschoß finden sich prunkvoll gestaltete Sääle, die in früheren Zeiten dem großen und kleinen Rat der Stadt für seine Amtsgeschäfte dienten. Im Erdgeschoß befinden sich dagegen überwiegend einfach gestaltete Räume sowie ein paar Gefängniszellen.

Nur ein paar Schritte vom Rektorenpalast erreichen wir die Kathedrale Velika Gospa, in der neben zahlreichen Gemälden auch viele Reliquien zu besichtigen sind. Wir begnügen uns an dieser Stelle jedoch mit der Außenansicht der Kirche und spazieren weiter in südlicher Richtung.
Erneut geht es über eine Treppe. Dieses Mal jedoch hinauf zur Jesuitenkirche und dem angeschlossenen Kloster.
Hier machen wir eine kleine Pause im Schatten eines großen Hibiskus-Baumes und beobachten die Vögel, die zahlreich den Platz bevölkern.

Durch den Süden der Altstadt spazieren wir weiter wieder hinunter auf die Placa Stradun. Von hier aus spazieren wir weiter zum Dominikanerkloster und verlassen - kurzfristig - die Altstadt durch das Ploče-Tor, das östliche Stadttor um sie kurz darauf durch das nördliche Tor wieder zu betreten.

In einer der zahlreichen engen Seitengassen finden wir ein kleines Cafe, das uns zu einer kleinen Pause und einem Getränk verleitet. Das Cafe Galam. Gleich auf der anderen Seite der Gasse findet sich die D'Vino Weinbar.
Wir nehmen auf einem der kleinen Tische auf der Gasse vor dem Cafe Galam Platz und lassen uns von dem einzigartigen Flair dieser Stadt verzaubern, ehe es wieder hinunter geht auf die Placa Stradun.
An deren westlichen Ende nicht nur das Pile-Tor den Eingang zur Altstadt erlaubt, sondern auch das Franziskanerkloster zu finden ist. Die große Kirche des Klosters möchten wir dann auch von innen kennen lernen und sind gleich nachdem wir das Kirchenschiff betreten haben beeindruckt von der reich geschmückten und hellen Kulisse.
Danach besichtigen wir auch das Kloster mit dem schönen alten Kreuzgang und dem kleinen Garten im Innenhof.
Gleich neben dem schmalen Eingang zum Kloster befindet sich die Kapelle Sveti Spas mit ihren schönen Fensterbildern.

Nach dem Besuch der Kapelle geht es hinauf auf die Stadtmauer.
Wir betreten sie beim Pile-Tor und starten in Richtung Süden.
Schon nach kurzer Zeit finden wir uns am südwestlichen Ende der Stadtmauer beim Fort Bokar wieder. Dieser zu einer Festung ausgebaute Teil der Stadtmauer sollte die Stadt vor meerseitigen Angreifern aus dem Westen bewahren.
Von hier aus hat man auch einen schönen Blick auf die Festung Lovrijenak, die auf einer kleinen Halbinsel westlich der Altstadt liegt. Das Ticket für die Stadtmauer ermöglicht am selben Tag auch die Besichtigung dieser vorgelagerten Festung.

Wir marschieren weiter hoch über den Dächern der Stadt auf der Stadtmauer weiter.
Entlang der südlichen Stadtmauer wurden einige kleine Cafes eingerichtet, die die Besucher mit einem schönen Blick hinaus auf das Meer locken.

Beim Fort Sveti Ivan am südöstlichen Ende der Stadtmauer verlassen wir die Stadtmauer und gehen hinaus zum alten Hafen.
Handelsschiffe ankern hier aber schon lange nicht mehr. Von hier fahren heute nur noch die Ausflugsboote. Und genau eines dieser Boote soll uns auf die Insel Lokrum bringen. Daher schauen wir uns erst einmal im Hafen um werden auch sogleich von einer Ticketverkäuferin angesprochen.

Da wir noch etwas Zeit haben bis das Boot nach Lokrum fährt, genehmigen wir uns in einem der Restaurants direkt am alten Hafen ein ausgiebiges Mittagessen.
Danach fahren wir mit dem - fast gut besetzten - Boot hinaus zur Insel Lokrum.

Die Insel beherbergt zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, weshalb sie einerseits ein beliebtes Ausflugsziel ist, andererseits aber auch unter Naturschutz steht.
Wir beginnen unsere Runde im Süden der Insel und finden dort den "Salzsee", der durch eine Höhle mit dem Meer verbunden ist. Daher enthält dieser See Salz- und nicht Süßwasser. Dieser See wird gerne von den Besuchern zur Abkühlung oder einfach auch nur zum Plantschen genutzt.
Bereits hier fallen uns die ersten Pfaue auf den Bäumen rund um den See auf.

Vom Salzsee wandern wir nordwärts und kommen schon kurze Zeit später zum Schloss, das von Erzherzog Maximilian auf den Resten des durch das große Erdbeben zerstörte Benediktinerklosters errichtet wurde. In dem Schloss ist heute ein Restaurant untergebracht.
Hinter dem Schloss schließt der botanische Garten der Insel an, in dem sich zahlreiche Kakteen und andere Pflanzen amerikanischer und australischer Herkunft finden lassen. Er wird von der Universität in Dubrovnik betreut.

Vom botanischen Garten wandern wir weiter in den Norden der Insel. Die Wege werden hier deutlich schmäler und man merkt, dass sich hier her nicht mehr ganz so viele Touristen verirren.
Doch am Nordende der Insel findet sich ein weiterer interessanter Platz. Das von den Franzosen im 19. Jahrhundert errichtete Fort Royal.
Ein wehrhafte Befestigung in Rundbauweise, von der aus man einen schönen Blick auf die Altstadt von Dubrovnik hat.
Das Fort ist heute frei zugänglich und so lassen wir uns auch nicht lange bitten und steigen die Stufen im Inneren des Forts hinauf auf die obere Plattform auf der noch heute die eisernen Rollschienen für die Kanonen eingelassen sind.

Vom Fort Royal aus wandern wir an der Ostseite der Insel entlang zurück zur Bootsanlegestelle. Zwischen den Bäumen eröffnet sich dabei immer wieder ein schöner Blick auf die Küste und die Stadt.
Schon kurz nachdem wir an dem kleinen Hafen ankommen kommt auch schon das Boot, das uns zurück nach Dubrovnik bringt.

Vom Hafen aus betreten wir auch gleich wieder die Altstadt und machen uns auf den Weg zum Ploče-Tor, durch das wir erneut auf die Stadtmauer steigen. Schließlich wollen wir ja auch noch den nördlichen Teil erkunden.
Der nördliche Teil der Stadt liegt deutlich höher als der südliche und so finden wir uns kurze Zeit später hoch über den Dächern der Altstadt wieder. Auf der Außenseite gähnt ein tiefer Graben, der ebenfalls zur Verteidigung der Stadt angelegt wurde.
Über das nördliche Stadttor spazieren weiter bis zum Minčeta-Turm. Der gewaltige Rundturm am nordwestlichen Ende der Stadtmauer ist der mächtigste von allen und erlaubt einerseits einen atemberaubenden Blick auf die Altstdt und zum Anderen auch einen schönen Blick auf den Berg Srd.

Schließlich verlassen wir die Stadtmauer wieder beim Pile-Tor und machen uns über den nördlichen Teil der Altstadt durch enge Gassen und unzählige Stufen auf den Weg zum nördlichen Stadttor.
Nachdem wir dieses Tor passiert haben, gehen wir wieder zurück zu unserem Auto und die moderne Stadt hat uns wieder.
Am Weg zurück zu unserem Campingplatz machen wir noch einen Abstecher zu einem Supermarkt um uns noch für die nächsten Tage mit Essen einzudecken.

Und so erreichen wir kurz nach 19 Uhr wieder unseren Campingplatz, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.

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