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Tag 10 - 28.5.2011 - Kravice - Seen von Bacinská - Neretva Delta - Pelješac - Ston

Heute haben wir eine lange Autofahrt vor uns. Deshalb stärken wir uns vor der Abfahrt noch mit einem ausgiebigen Frühstück ehe wir wieder unsere Sachen packen und uns auf den Weg machen.
Auf der Küstenstraße geht es zuerst einmal in Richtung Süden und in Richtung Autobahn. Und auf dieser dann in Richtung der Grenze zu Bosnien-Herzegowina. Dort liegt unser erstes Ziel des heutigen Tages. Die Wasserfälle von Kravice.
Wir verlassen die Autobahn an ihrem aktuellen Ende bei der Ausfahrt Ravca (mittlerweile ist sie schon ein Stück weiter befahrbar) und von dort auf der D62 über Vrgorac an die bosnische Grenze.

Wir wollen am ersten für uns ersichtlichen Grenzübergang übersetzen - weil es uns auch unser Navi so empfiehlt - allerdings werden wir von dem freundlichen Grenzbeamten darauf hingewiesen, dass wir doch lieber noch der großen Straße weiter folgen sollten. Offensichtlich wollte er nicht, dass wir mit dem Wohnwagengespann über die enge Straße hinunter fahren.
Wir drehen also um und befolgen den Ratschlag und verabschieden uns noch freundlich von dem Beamten. Und schon schlängelt sich die Straße über ein paar Serpentinen den Hang hinunter und wir kommen an eine weitere Abzweigung. Mit einer bedeutend größeren Straße als zuvor. Dieser folgen wir nun hinunter zum Haupt-Grenzübergang und man lässt uns auch problemlos einreisen.

Wir folgen den Wegweisern und unserem Navi nach Bašcina und weiter nach Ljubuški. Dort dann noch ein Stück der M-6 entlang in Richtung Südosten und schon ist auch der Wegweiser zu den Wasserfällen zu sehen. Die Straße wird hier nun deutlich enger, worauf wir aber eingestellt waren. Schließlich war unser Chris ja schon im Jahr 2008 mit einem Freund hier unterwegs. Allerdings stellten wir fest, dass sich in diesen 3 Jahren hier ganz schön was verändert hat. Am oberen Ende des Zugangs zu den Wasserfällen wurde ein großer Parkplatz errichtet und auch der Weg saniert und erweitert. Mit dem neuen Parkplatz geht natürlich auch eine Parkgebühr sowie ein Kiosk einher. Und zu guter Letzt durften wir auch auf dem schattigen Parkplatz nicht stehen bleiben, sondern mussten uns auf einen Platz in der prallen Sonne stellen. Obwohl der Parkplatz praktisch leer war...
Aber auch davon lassen wir uns die gute Laune und die Vorfreude nicht nehmen.

Also ab hinunter zu den Wasserfällen! Gesagt, getan. Nach einem kurzen Fußmarsch finden wir uns an den Wasserfällen wieder. Auch hier wurde kräftig umgebaut. Das alte Restaurant auf der anderen Seite des Flusses ist verschwunden. Genauso wie der Steg, der dorthin übers Wasser führte. Statt dessen wurde auf unserer Uferseite ein neues Restaurant errichtet, welches sich aber aufgrund der rustikalen Bauweise gut in die Landschaft einbettet. Die Abwesenheit des alten Restaurants hat aber durchaus seinen Vorteil. Dadurch wird der Blick auf alle Wasserfälle frei und bietet so ein noch schöneres Motiv zum Fotografieren.
Tamara nutzt die Gelegenheit auch um eine Runde in dem klaren Wasser der Trebižat zu schwimmen während Stefan, Clemens und Chris die Sonne am Ufer genießen. Am Ufer sitzen auch wieder einige der schönen blauen Prachtlibellen in den Sträuchern.
Anschließend machen wir noch eine ausgedehnte Rast im Schatten der Bäume auf der Wiese gleich neben den Wasserfällen. Clemens nutzt natürlich die Gelegenheit für ausgedehnte Erkundungen der Umgebung und Zeit vergeht wie im Flug.

Und so wird es dann am frühen Nachmittag auch Zeit wieder Fahrt aufzunehmen. Also gehen wir zu unserem Auto zurück und machen uns wieder auf den Weg zurück nach Kroatien. Auch in dieser Richtung lässt man uns schnell den Grenzübergang passieren und wir fahren in Richtung den Bacinská Jezera. Die weitestgehend naturbelassenen Seen von Bacinská liegen eingebettet zwischen hohen Bergen aus Kalkstein. Lediglich ein paar Stromleitungen stören das Panorama.

Nach einem kurzen Fotostopp bei den Seen fahren wir hinunter nach Ploce zum Neretva-Delta, wo wir auch wieder auf die Küstenstraße treffen.
Dieser folgen wir auch weiter bis zur Abzweigung auf die Halbinsel Pelješac. Gleich am Anfang der Halbinsel liegt die Stadt Ston mit seiner gut erhaltenen Stadtmauer und nicht weit davon entfernt auch unser nächster Campingplatz "Camping Prapatno".
Nachdem wir uns auf diesem häuslich eingerichtet haben fahren wir noch einmal zurück nach Ston. Eigentlich wollen wir uns die alte Stadtmauer ansehen, doch leider ist diese bereits geschlossen und so suchen wir uns eben ein gemütliches italienisches Restaurant mit einem herrlich ruhigen und schattigen Gastgarten.

Und so geht ein weiterer schöner und ereignisreicher Tag zu Ende.

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