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Tag 11 - 29.5.2011 - Ston - Mljet

Gleich nach dem Frühstück fahren wir nach Ston um endlich den geplanten Rundgang auf der Stadtmauer zu absolvieren. Heute bekommen wir auch sofort die Tickets und machen uns daran das alte Bollwerk zu erkunden.
Über unzählige Stufen führt uns die Mauer den Hang hinauf. Am oberen Ende der Stadt führt die Mauer in 2 Richtungen weiter. Einmal weiter um die Stadt herum und zum Anderen in Richtung des einen dreiviertel Kilometer entfernt liegenden Mali Ston.
Wir maschieren noch ein Stück in Richtung Mali Ston um den grandiosen Ausblick auf Ston so richtig zu genießen. Und natürlich um ein paar schöne Fotos zu machen.
Dann gehen wir wieder hinunter zu der Gabelung und setzen unsere Runde rund um die alte Stadt fort bis wir das nördliche Stadtor erreichen. Auch von der oberen Plattform des alten Tores hat man einen schönen Blick über die Stadt. Weg führt heute jedoch keiner mehr durch das Tor, weshalb es wohl auch permanent geschlossen ist.
Wir spazieren weiter der Mauer entlang bis zu ihrer Westflanke, wo die Mauer in eine Art Festung übergeht über die wir dann schlussendlich auch wieder in die Stadt hinunter kommen.

Nach einem kurzen Einkauf in der Stadt fahren wir zur Anlegestelle der Fähre, die uns auf die Insel Mljet bringen soll. Ziemlich genau um 12Uhr verlässt diese dann auch ihren Hafen und kommt nach etwa 40 Minuten Fahrzeit an ihrem Ziel, der Anlegestelle bei Sobra an.
Von hier aus folgen wir der Hauptverbindungsstraße der Insel Richtung Westen. Über enge Kurven schlängelt sich die Straße in Richtung des Nationalparks am westlichen Ende der Insel. Und je näher wir dem Nationalpark kommen desto enger wird auch die Straße. Man merkt, dass hier nochmal bedeutend weniger Autos unterwegs sind als am Rest der Insel.
Schließlich passieren wir die Grenze des Nationalparks, dürfen aber weiterhin mit dem Auto weiter fahren, bis wir den Parkplatz kurz vor Govedari erreichen.

Von hier aus machen wir uns nun zu Fuß auf den Weg durch den Nationalpark. Zunächst folgen wir noch einer kleinen Straße, ehe wir schließlich auf einen Waldweg abzweigen, der uns direkt an das Ufer des Veliko Jezero, dem größten See im Nationalpark, bringt. Von hier aus erhaschen wir auch den ersten Blick auf die alte Klosterinsel auf der gegenüberliegenden Seite des Sees.
Wir wandern weiter am Ufer des Sees entlang in Richtung Nordwesten. Den Großteil des Weges gehen wir einen schattigen Waldweg entlang bis wir wieder auf eine kleine Straße und ein paar Häuser treffen. Am nordwestlichen Ende des Sees befindet sich auch die Anlegestelle für die Touristenboote der Nationalparkverwaltung.
Und gleich daneben verbindet ein kleiner, von den Mönchen künstlich geschaffener, Kanal den Veliko Jezero mit dem deutlich kleineren See Malo Jezero, in welchem die Mönche früher Fischzucht betrieben haben.
Wir wandern noch ein Stück dem Ufer des Malo Jezero entlang bis zu seinem nördlichen Ende wo wir nach einem kleinen Fotostopp wieder umkehren und zur Anlegestelle zurück gehen.
Dort müssen wir dann noch ein paar Minuten warten, bis das nächste Boot ankommt und uns wieder zurück in die Nähe des Ausgangspunktes unserer Wanderung bringt.
Von hier aus wandern wir nun weiter in Richtung südosten dem Ufer des Veliko Jezero entlang. Der Weg führt uns dabei stets im Schatten der Bäume bis zur Siedlung Soline, wo wir dann noch einen kurzen Einkehrschwung in einem der kleinen Restaurants machen. Die sind aber offenbar um diese Jahreszeit noch nicht wirklich auf Touristen eingestellt und so fällt die Speisekarte noch äußerst schmal aus. Wenn man überhaupt etwas zu essen bekommt...

Da die Zeit während unseres Aufenthaltes im Nationalpark mal wieder wie im Flug vergangen ist und wir dann doch die letzte Fähre zurück zum Festland noch erreichen wollten, machen wir uns wieder auf den Weg zurück zu unserem Auto.
Auf dem selben Weg dem Ufer entlang, den wir schon gekommen waren, wandern wir wieder zurück bis zur Abzweigung die uns zurück zum Parkplatz bringt.
Von dort fahren wir dann wieder über die stellenweise abenteuerliche Straße zurück zur Anlegestelle der Fähre.

Wieder zurück am Festland gönnen wir uns dann noch ein Abendessen in einem netten Restaurant oberhalb unseres Campingplatzes mit einem herrlichen Ausblick auf das Meer.
Ein perfekter Ausklang für diesen anstrengenden aber schönen Wandertag.

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