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Tag 14 - 1.6.2011 - Tauchtag Dubrovnik


Tag 15 - 2.6.2011 - Fahrt nach Split

Als wir uns heute in Früh auf den Weg in Richtung Hafen machen, ahnen wir noch nicht welches Abenteuer dieser Tag für uns bereit halten wird.
Zum Hafen selbst finden wir schnell, da wir ja in den letzten Tagen schön öfter hier vorbei gekommen sind. Am Hafengelände machen wir uns dann auf die Suche nach unserer Fähre. Schon kurze Zeit später finden wir ein Schild mit dem Hinweis "Split" und wir folgen diesem natürlich.

Als wir am Pier ankommen steht auch auf der Fahrbahn in großen Buchstaben wieder "Split" geschrieben. Komisch kommt uns allerdings vor, dass wir das einzige Fahrzeug weit und breit sind... Doch das Fährschiff, das hier vor Anker liegt ist von der richtigen Reederei, der "Jadrolinija".
Kurz darauf gesellt sich ein Ehepaar aus Deutschland mit einem Wohnmobil hinzu. Allerdings finden auch sie es seltsam, dass noch nicht mehr Autos da sind und so geht sie dann einen der Hafenarbeiter fragen.
Da erfahren wir dann, dass unsere Fähre eigentlich an einem ganz anderen Platz liegt...
Na toll! Könnte man dann nicht vielleicht die Schilder richtig aufstellen?

Also machen wir uns auf die Suche nach dem richtigen Schiff. Dieses finden wir auch kurze Zeit später nur ein paar Piers weiter.
Hier stehen auch schon deutlich mehr Fahrzeuge.
Einer der Mitarbeiter kontrolliert unsere Tickets - die wir ja schon daheim über das Internet gekauft haben - und teilt uns in die linke Spur ein.
Soweit so gut. Also warten wir darauf, dass wir auf die Fähre dürfen.

Kaum eine viertel Stunde später geht das Abenteuer aber erst so richtig los!
Die Mannschaft bedeutet uns, wir sollen auf die Fähre fahren. Also tun wir das natürlich. Oder besser gesagt, wollen wir es tun...
Denn vor dem Schiff möchte eine nette Dame nochmals unsere Tickets sehen. Kein Problem! Ich zeige sie ihr und sie meint, sie bräuchte die "Boarding-Pässe", die man erst noch im Büro auf der Hauptstraße holen muss. Was sie uns aber nicht sagt ist, dass man dabei auch die Kennzeichen vom Auto und vom Wohnwagen angeben muss...
Nachdem Stefan schlussendlich insgesamt drei mal zwischen dem Büro und unserem Gespann hin und her gelaufen ist halten wir endlich unsere Boarding-Pässe in Händen und man lässt uns auf das Schiff.

Auf der Fähre selbst gibt es insgesamt vier "Parkspuren". Die beiden mittleren sind von zwei großen Autobussen besetzt. Von uns möchte man, dass wir uns in der ganz linken Spur nach ganz vorne stellen.
Leider sind die Parkspuren ziemlich eng bemessen und einer der Busfahrer hat ganz offensichtlich vergessen seine Spiegel anzuklappen... Oder es war ihm einfach egal...
Auf alle Fälle kommen wir mit dem Gespann nicht vorbei.
Also wird erst einmal der Wohnwagen abgekuppelt und nur das Auto nach vorne gestellt. Der Wohnwagen wird dann mit vereinten Kräften von Hand Meter für Meter zwischen dem Bus und der "Gallerie" im oberen Bereich des Fahrzeugdecks hindurch manövriert bis wir ihn endlich wieder ans Auto anhängen können.

Zur unserer Freude sagt man uns als krönenden Abschluss der ganzen Aktion dann noch, dass wir beim Zwischenstopp in Stari Grad kurz vor Split nochmal kurz von der Fähre runter und dann wieder rauf müssen. Na das sind ja tolle Nachrichten...
Aber bis dahin haben wir ja noch ein wenig Zeit. Also ist erst einmal entspannen angesagt!

Wir gehen über das Stiegenhaus nach oben auf das offene Freideck und suchen uns dort eine freie Bank.
Hier werden wir die nächsten Stunden verbringen.

Um neun Uhr legt das Schiff schließlich ab und macht sich auf in Richtung Norden.
Zunächst noch ein Stück an der Küstenlinie entlang ändern wir schon bald unseren Kurs zur Insel Mljet hin, wo nach eineinhalb Stunden Fahrzeit der erste Zwischenstopp ansteht.
Von Mljet geht es dann weiter nach Korčula.
Während der zweistündigen Fahrt haben wir immer wieder ein tolles Panorama von der Küste und den vorgelagerten Inseln im Blick, was natürlich auch wieder in jeder Menge Fotos resultiert.

Währenddessen gesellt sich ein Ehepaar mit einem Schäferhund dazu, der sich so fotogen platziert, dass er einfach fotografiert werden muss!
Wir kommen schließlich mit dem Ehepaar ins Gespräch und es stellt sich heraus, dass er ursprünglich aus Wien ist und heute mit seiner Frau - und ihrem Hund Onix - in den Niederlanden lebt.
An dieser Stelle bedanken wir uns nochmal bei Helmut und Onix für das nette spontane Fotoshooting!

Später wird es draußen ziemlich windig und wir ziehen uns in das kleine "Café" im obersten Deck zurück.

Von Korčula aus geht es dann weiter nach Stari Grad, wo das "Abenteuer Fähre" eine Fortsetzung finden soll...
Schon beim Anlegen bemerken wir, dass wir nicht wie bisher immer mit dem Heck an den Landungssteg heran fahren sondern mit dem Bug. Wir befürchten schon was da auf uns zukommt...
Während dem Anlegemanöver gehen wir in der Zwischenzeit schon mal hinunter ins Autodeck und warten auf die weiteren Anweisungen durch die - ganz offensichtlich sehr erfahrene - Crew (was uns später noch zugute kommen wird).
Die Tore werden geöffnet und wir sollen aus dem Schiff heraus fahren und uns am Pier dann wieder in Richtung Fähre hinstellen. Allerdings sind vor uns etliche Wohnmobile damit an der Reihe. Wir kommen zum Schluss.
Aufgrund der niedrigen Hafenkante (oder des hohen Tidenstandes) steht dann die Rampe ziemlich steil und der Wohnwagen muss mehrmals mit Matten unter den Rädern "aufgebockt" werden, damit die Stützen nicht auf der Metallrampe streifen.
Nachdem dann alle, die in Stari Grad von der Fähre wollten dann auch tatsächlich herunten sind, müssen die "Weiterfahrer" - so wie wir - natürlich wieder auf die Fähre kommen. Man beginnt erneut mit den Wohnmobilen, welche allesamt dazu angehalten werden rückwärts auf das Schiff zu schieben.
Auch uns bleibt dieses Manöver nicht erspart!
Also umdrehen und verkehrt herum auf die Rampe. Soweit ja noch kein Problem. Aber das "Einfädeln" durch die enge Schleuse und dann auch das Gespann wieder in die ganz linke Spur zu bringen ist eine echte Herausforderung.
Glücklicherweise nimmt uns das die Crew dann ab und bringt das Gespann auch tatsächlich wieder in das Schiff hinein (ohne den Wohnwagen abzuhängen). Allerdings lassen sich die Schotts nicht mehr ganz schließen... das nimmt man aber offensichtlich nicht ganz so genau...
Einige der Wohnmobilfahrer - die zum Großteil aus deutschsprachigen Ländern zu kommen scheinen - meinen dann, sie hätten mit uns mitgefühlt... :-)

Nun steht noch das letzte Stück nach Split am Programm. Dieses bringen wir aber schnell hinter uns und so endet das "Abenteuer Fähre" nachdem wir wohlbehalten wieder festen Boden unter die Füße bekommen.

Vom Hafen aus fahren wir auf direktem Weg zum einzigen Campingplatz weit und breit.
Dort angekommen nehmen wir uns gleich einen Platz ziemlich weit vorne bei der Ausfahrt. Wir treffen dann auch wieder einige Leute vom Schiff wieder und plaudern noch ein wenig.

Und so geht dieser abenteuerliche und ereignisreiche Tag kurz vor 21Uhr dann auch schön langsam zu Ende.
Noch eine Kleinigkeit zum Abendessen und dann fallen wir auch schon in unsere Betten und freuen uns schon auf den nächsten Tag.

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