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Tag 4 - 22.5.2011 - Plitvicer Seen

Heute steht ein ganz besonderer Ort am Programm. Der Nationalpark Plitvička Jezera - die Plitzwitzer Seen. Ein Ort den wir schon lange einmal besuchen wollten.

Nachdem wir uns ein ausgiebiges Frühstück im Restaurant des Campingplatzes genehmigt haben machen wir uns kurz vor 9 Uhr auf den Weg zum Nationalpark. Ohne Wohnwagen geht das natürlich gleich um einiges flotter und so sind wir kaum eine viertel Stunde später auch schon am Parkplatz beim nörlichen Eingang in den Park angekommen. Schnell noch einen Schattenplatz unter einem der Bäume gesucht und schon holen wir unsere Rucksäcke aus dem Kofferraum und es kann los gehen.

Am Eingang des Nationalparks steht ein großes Kassahaus, welches bestimmt auch dem größten Touristenansturm gerecht wird. Und so haben wir auch schon ein paar Minuten später unsere Tickets und wir können unsere Wanderung beginnen.

Gleich zu Beginn werden wir schon von einem beeindruckenden Panorama begrüßt und erhaschen den ersten Blick auf den großen Wasserfall über den der Fluss Plitvička in die tiefe stürzt. Von diesem Fluss hat der Nationalpark auch seinen Namen bekommen, obwohl der Fluss nur ein kurzes Stück weiter das Gebiet des Nationalparks wieder verlässt. Die meisten der Seen im Nationalpark werden vom einem anderen aus Süden kommenden Fluss gespeist.

Am Rand des ersten Sees entlang marschieren wir zum Wasserfall. Da wir noch recht zeitig im Jahr dran sind führen die Flüsse - nach der Schneeschmelze in den Bergen - noch ziemlich viel Wasser und die hölzernen Stege werden stellenweise von den Wasserläufen leicht überspült. Da der Wasserfall natürlich einer der Hauptattraktionen des Parks ist und auch gleich am Anfang und damit leicht erreichbar liegt, tummeln sich hier - obwohl die Hauptsaison noch nicht begonnen hat - sehr viele Besucher und so kommen wir nur langsam voran. Schlussendlich erreichen wir den Wasserfall aber doch noch und lassen die Eindrücke auf uns wirken.

Danach geht es wieder zurück zum ersten See und dann weiter am westlichen Ufer entlang. Hier sind schon deutlich weniger Leute unterwegs und wir können uns wieder ganz der wunderbaren Landschaft hingeben.
Teils durch verwunsche Wälder, teils über hölzerne Stege zwischen den Seen geht es weiter immer ganz in der Nähe des kristallklaren Wassers.
In den Seen finden sich immer wieder versunkene Bäume auf denen sich im stark kalkhältigen Wasser dicke Sinterkrusten gebildet haben. Und überall gibt es jede Menge große Fische. Leider - oder vielleicht auch zum Glück - herrscht hier aber strengstes Bade- und Tauchverbot. So können sich die Tiere und Pflanzen ungestört entwickeln.

Nachdem wir den ersten See hinter uns gebracht haben wechseln wir auf das östliche Ufer des zweiten Sees. Hier sind nochmal deutlich weniger Touristen unterwegs und wir können die wunderschöne Landschaft manchmal mutterseelenalleine bewundern. Und natürlich jede Menge Fotos davon machen!
Der zweite See ist deutlich länger als der erste und so sind wir dann doch längere Zeit unterwegs bis wir sein südliches Ende erreichen. Dort wechseln wir dann wieder auf das westliche Ufer und erreichen kurze Zeit später die Anlegestelle der kleinen "Fähre" über den dritten und zugleich größten See des Nationalparks, dem Kozjak.
Da noch weit und breit kein Schiff zu sehen ist, machen wir es uns erst einmal auf einer der vielen Jausentische auf der großen Wiese hinter der Anlegestelle gemütlich.
Dort bekommt auch Clemens wieder eine Gelegenheit ausgiebig in der Gegend herum zu krabbeln und Gänseblümchen zu pflücken - um sie anschließend genüsslich zu essen...

Nach einiger Zeit nähert sich dann auch das Schiff und wir machen uns auf den Weg zur Anlegestelle. Schon ein paar Minuten später sitzen wir darauf und fahren hinauf zur südlichen Anlegestelle von wo aus wir weiter wandern wollen.
Dort angekommen entschließen wir uns dazu zunächst dem Ostufer des nächsten kleinen Sees zu folgen.
Das Gelände ist hier aber schon deutlich schwieriger wie noch im nördlichen Teil des Nationalparks. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass wir schon nach kurzer Zeit kaum noch auf andere Besucher treffen. Aber das ist uns nur recht so!
Über teils verschlungene Wege geht es hinauf zum nächsten See, dem wir am Westufer entlang weiter folgen. Nachdem wir noch einen weiteren kleinen See einen Besuch abgestattet haben machen wir uns schön langsam auf den Weg zurück. Dazu wechseln wir auf das östliche Ufer. Den südlichsten der Seen - den Prošćansko - lassen wir dabei aus, weil es uns schon zu spät geworden ist um diesen großen See auch noch mit zu nehmen. Nur einen kleinen Blick werfen wir im Vorbeigehen noch über den See.

Und dann geht es auch schon retour in Richtung Schiffsanlegestelle.
Immer wieder bieten sich herrliche Fotomotive. Von den versunkenen Bäumen bis hin zu kleinen und größeren Wasserfällen bis hin zu der einen oder anderen mystischen Stimmung in den Wäldern ist einfach alles dabei, was das Fotografenherz höher schlagen lässt.
Zurück bei der Anlegestelle queren wir den See auf der kurzen Strecke hinüber an das Ostufer. Dort kommen wir dann ein paar Minuten später an einer Jausenstation vorbei. Dort machen wir nochmal eine ausgiebige Pause. Danach kommen wir schon nach ein paar Minuten zur Haltestelle des Nationalpark-Busses. Da es schon einigermaßen spät geworden ist, nutzen wir die Gelegenheit und fahren damit hinunter bis zur Mitte des Sees Milanovac. Von dort aus folgen wir dem "Höhenweg" hoch über den Seen und genießen das beeindruckende Panorama auf den Nationalpark. Fast schon aus der Vogelperspektive.
Dieser Weg führt uns dann auch wieder direkt bis zum nördlichen Eingang des Nationalparks, wo wir ja unser Auto stehen haben. Noch ein letzter Blick auf die Seen und dann müssen wir diese herrliche Landschaft wieder verlassen.

Zurück beim Auto wollen wir zunächst mal unser Parkticket lösen. Wer nun aber - wie es bei uns zweifelsfrei der Fall wäre - einen Kassenautomaten erwartet, sei an dieser Stelle eines besseren belehrt. Es gibt ein Kassahaus welches auch besetzt ist. Die Parkplatzgebühr ist dann eigentlich überraschend hoch ausgefallen. Nicht zuletzt, weil der "nette" Herr an der Kasse einen nur für ihn guten Wechselkurs berechnet hat...
Aber schließlich sind wir ja hier in Urlaub und da soll uns das auch nicht weiter stören. Wir möchten Euch aber an dieser Stelle dringend empfehlen, darauf zu achten, dass ihr eine ausreichende Menge Kuna eingesteckt habt. Denn mit Bankomat- oder Kreditkarte zu bezahlen spielt sich leider auch nicht.

Anschließend fahren wir dann das kurze Stück zurück bis zum Campingplatz, wo wir dann noch ein ausgiebiges Abendessen im Restaurant genießen.


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